Pressemitteilungen

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eso1117de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Strahlend heller Sternen-Einzelgänger entdeckt
25. Mai 2011: In einer Nachbargalaxie haben Astronomen man mit dem Very Large Telescope der ESO einen außergewöhnlich hellen Einzelstern entdeckt, der drei Millionen mal so hell ist wie die Sonne. Alle anderen bislang entdeckten derartigen “Supersterne” befinden sich in Sternhaufen, also in der Gesellschaft einer Vielzahl anderer Sterne. Die Herkunft dieses einsamen kosmischen Leuchtfeuers ist ein Rätsel: Ist er bereits für sich allein entstanden, oder wurde er vielleicht aus einem Sternhaufen herausgeschleudert? Beide Möglichkeiten sind nur schwer mit den gängigen Vorstellungen der Astronomen von der Sternentstehung vereinbar.
eso1116de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Blick in das Herz eines gigantischen Sturms auf Saturn
19. Mai 2011: Planetologen haben Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO und der Raumsonde Cassini der NASA kombiniert und daraus ein unerreicht detailreiches Bild eines den gesamten Planeten Saturn umspannenden Sturms gewonnen. Die Ergebnisse des internationalen Teams erscheinen diese Woche in der Fachzeitschrift Science.
eso1115de-be — Bildveröffentlichung
Zwei Ansichten einer Galaxie mit Schlagseite
4. Mai 2011: Das Erscheinungsbild er “Fleischerhaken-Galaxie” NGC 2442 ist stark asymmetrisch: Einer ihrer Spiralarme ist eng gewunden; in diesem Arm fand vor kurzem eine Supernova-Explosion statt. Der andere Spiralarm erstreckt sich vom Kern der Galaxie weit nach außen und beherbergt die Kinderstuben vieler junger Sterne. Aufnahmen des MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskops und des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops zeigen zwei sehr unterschiedliche Ansichten der Galaxie.
eso1114de-be — Bildveröffentlichung
Ein zerzaustes Galaxienpaar
20. April 2011: Dieses kosmische Galaxienpärchen wurde vom Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla Observatorium in Chile im Bild eingefangen. Auffällige Strukturen der Galaxien zeigen, dass jede den Schwerkrafteinfluss des jeweils anderen Sternsystems zu spüren bekommt. Dieser Einfluss hat die Spiralstruktur der ersten Galaxie namens NGC 3169 verdrillt und die Staubbänder in ihrem Begleiter NGC 3166 an mehreren Stellen durchtrennt. Eine dritte, kleinere Galaxie mit der Bezeichnung NGC 3165 schaut dem gegenseitigen Ziehen und Verwirbeln durch die Schwerkraft, mit dem ihre beiden größeren Nachbarn beschäftigt sind, aus der ersten Reihe zu.
eso1113de-be — Bildveröffentlichung
Kosmisches Feuerwerk sterbender Sterne
13. April 2011: Das hier gezeigte Bild des Nebels NGC 3582 wurde mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2 Meter-Teleskop auf La Silla in Chile aufgenommen. Es zeigt riesige Bögen aus leuchtendem Gas, die auf den ersten Blick große Ähnlichkeit mit Sonnenprotuberanzen haben. Tatsächlich dürften diese Bögen allerdings von sterbenden Sternen herausgeschleudert wurden. Gleichzeitig ist der Nebel eine Sternkinderstube: Das energiereiche, ultraviolette Licht der dort neu geborenen jungen Sterne regt das Gas des Nebels zum Leuchten an und bringt so ein spektakuläres Farbenspiel hervor.
eso1112de-be — Organisatorische Pressemitteilung
Präsident der Tschechischen Republik besucht Paranal-Observatorium der ESO
7. April 2011: Am 6. April 2011 hatte das Paranal-Observatorium der ESO die Ehre, den Präsidenten der Tschechischen Republik Václav Klaus und seine Frau Livia Klausová als Gäste begrüßen zu dürfen. Von dort aus konnte das Ehepaar unter anderem den Cerro Armazones in Augenschein nehmen, den zukünftigen Standort des geplanten E-ELT.
eso1111de-be — Bildveröffentlichung
Das rosarote Glimmen der Sterngeburt
30. März 2011: Eine neue Aufnahme des Very Large Telescope der ESO zeigt eine lebhaft rötlich leuchtende Wolke aus glühendem Wasserstoff in der Umgebung des Sternhaufens NGC 371, einer Sternkinderstube in einer unserer Nachbargalaxien, der Kleinen Magellanschen Wolke.
eso1110de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Ein extrem kühles Pärchen Brauner Zwerge
23. März 2011: Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte und zwei weiteren Teleskopen haben einen neuen Kandidaten für das kühlste bislang bekannte sternartige Objekt entdeckt: einen so genannten Braunen Zwerg in einem Doppelsternsystem. Die Oberfläche des Objekts hat in etwa dieselbe Temperatur wie eine Tasse heißer Tee, ist also für menschliche Alltagsverhältnisse heiß, für Sterne aber außergewöhnlich kalt. Das Objekt liegt damit im Grenzgebiet zwischen kleinen und kühlen sternartigen Objekten und großen, heißen Planeten.
eso1109de-be — Bildveröffentlichung
Dramatische Sterngeburt
16. März 2011: Eine neue Aufnahme vom Very Large Telescope der ESO zeigt die dramatischen Auswirkungen, die neugeborene Sterne auf ihre Kinderstuben aus Gas und Staub haben. Während die Sterne selbst dem Blick der Teleskope verborgen bleiben, kollidiert in ihrer Umgebung herausgeschleudertes Material mit Gas und Staub. Das Ergebnis sind surreale Landschaften aus glühenden Bögen, Flecken und Streifen.
eso1108de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Der älteste voll entwickelte Galaxienhaufen
9. März 2011: Mit einer ganzen Armada von Teleskopen auf dem Erdboden und im Weltall, unter anderem dem Very Large Telescope der ESO am Paranal-Observatorium in Chile, haben Astronomen den am weitesten entfernten bislang bekannten „erwachsenen“ Galaxienhaufen entdeckt und seine Entfernung zur Erde bestimmt. Das Licht, das sie dafür aufgefangen haben, stammt aus einer Zeit, als das Universum weniger als ein Viertel so alt war wie jetzt. Der junge Haufen zeigt überraschend große Ähnlichkeit mit den Galaxienhaufen im heutigen Universum, die ungleich mehr Zeit hatten, sich weiter zu entwickeln.
eso1107de-be — Bildveröffentlichung
Die staubreiche Scheibe von NGC 247
2. März 2011: Diese Aufnahme, die mit dem MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile aufgenommen wurde, zeigt die stark seitlich gekippte Spiralgalaxie NGC 247 vor einem reichhaltigen Hintergrund und lässt feine Details sichtbar werden. Die Astronomen gehen davon aus, dass die von der Erde aus gesehen starke Neigung dieser bekannten Galaxie der Grund dafür ist, dass ihre Entfernung bisher immer überschätzt wurde.
eso1106de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Planetenentstehung live?
24. Februar 2011: Ein internationales Team von Astronomen hat mit dem Very Large Telescope der ESO die kurzlebige Materiescheibe um einen jungen Stern untersucht, in der gerade ein Planetensystem entsteht. Erstmals konnte dabei ein Begleiter nachgewiesen werden, der für eine große Lücke in der Scheibe verantwortlich sein dürfte. Weitere Beobachtungen müssen zeigen, ob es sich bei dem Begleiter um einen Planeten oder um einen Braunen Zwerg handelt.
eso1105de-be — Bildveröffentlichung
In voller Pracht: Der Reflexionsnebel M78
16. Februar 2011: Im Mittelpunkt dieses Bildes, das mit dem MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile aufgenommen wurde, steht das Nebelgebiet Messier 78. Die Sterne, die dieses kosmische Stillleben beleuchten, halten sich dabei dezent im Hintergrund. Das Sternlicht streut an Staubteilchen in der Nebelwolke und verleiht dem Ganzen so einen bläulichen Farbton. Mit seiner Bildvariante dieses eindrucksvollen Himmelsobjekts gewann Igor Chekalin den Astrofotografie-Wettbewerb “ESO’s Hidden Treasures 2010”.
eso1104de-be — Bildveröffentlichung
NGC 3621, eine malerische Scheibengalaxie
2. Februar 2011: Auf den ersten Blick sieht die helle Galaxie NGC 3621 – hier mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla Observatorium in Chile eingefangen – wie ein Musterbeispiel für eine klassische Spiralgalaxie aus. In Wirklichkeit ist die Galaxie aber eher ungewöhnlich: Sie besitzt keine zentrale Verdickung (“Bulge”) und ist damit eine so genannte “Pure-Disc-Galaxie”.
eso1103de-be — Bildveröffentlichung
Der Orionnebel: Immer noch für Überraschungen gut
19. Januar 2011: Der Orionnebel ist eines der bekanntesten Himmelsobjekte überhaupt. Doch viel wichtiger als sein unverwechselbares Erscheinungsbild ist für die Astronomen, dass der Nebel ihnen die Gelegenheit bietet, ein großes Sternentstehungsgebiet aus der Nähe zu betrachten, an dem sich vieles über die Geburt und die Entwicklung von Sternen lernen lässt. Diese Aufnahme des Orionnebels wurde aus Einzelbildern erstellt, die mit dem MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla Observatorium in Chile aufgenommen und von Igor Chekalin aus Russland für den Fotowettbewerb “ESO’s Hidden Treasures 2010” zusammen gestellt wurden. Chekalins Version des Orionnebels landete auf Platz 7 des Wettbewerbs; er selbst wurde mit einer anderen Einsendung sogar Gesamtsieger.
eso1102de-be — Organisatorische Pressemitteilung
Amateure heben verborgene Schätze der ESO
12. Januar 2011: Die ESO gibt die Gewinner des Astrofotografiewettbewerbs “ESO's Hidden Treasures 2010” bekannt. Der Wettbewerb gab Amateurastronomen die Gelegenheit zur Schatzsuche im großen astronomischen Datenarchiv der ESO – mit der schwierigen Herausforderung, die dabei gefundenen Bilder fachkundig aufzuarbeiten. Den ersten Preis aus fast 100 Einsendungen gewann Igor Chekalin aus Russland: Er darf das Very Large Telescope der ESO auf dem Paranal in Chile besuchen.
eso1101de-be — Bildveröffentlichung
VISTAs tiefer Blick in die blaue Lagune
5. Januar 2011: Im Rahmen einer auf fünf Jahre angelegten Studie hat das VISTA-Teleskop am Paranal-Observatorium der ESO in Chile ein faszinierendes Infrarot-Bild des Lagunennebels aufgenommen. Es zeigt einen kleinen Teil der Himmelsregion rund um den Nebel, der wiederum nur ein Teil einer großen Himmelsdurchmusterung ist.
eso1050de-be — Organisatorische Pressemitteilung
Brasilien wird Mitglied der Europäischen Südsternwarte
30. Dezember 2010: Mit der Unterzeichnung der formellen Beitrittserklärung am gestrigen Tag wurde für die Föderative Republik Brasilien der Weg zur Mitgliedschaft bei der Europäischen Südsternwarte (European Southern Observatory, kurz ESO) bereitet. Damit wird Brasilien nach der Ratifizierung durch die Regierung zum 15. Mitgliedsland der ESO, dem ersten außerhalb Europas.
eso1049de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Neues Licht auf dunkle Gammastrahlenausbrüche
16. Dezember 2010: Gammastrahlenausbrüche gehören zu den energiereichsten Phänomenen im Universum. Doch im sichtbaren Licht betrachtet verursachen einige dieser gigantischen Explosionen nur ein erstaunlich schwaches Glimmen. Nun haben Astronomen herausgefunden, dass für diese so genannten „dunklen“ Gammastrahlenausbrüche keine exotischen Erklärungsansätze nötig sind: Im Rahmen der bisher umfangreichsten Studie solcher Ereignisse, durchgeführt mit dem GROND-Instrument am MPG/ESO 2,2 Meter-Teleskop auf La Silla in Chile, gelang es, die Lichtschwäche der dunklen Gammastrahlenausbrüche durch eine Kombination verschiedener Faktoren zu erklären. Den größten Einfluss übt dabei Staub zwischen der Erde und dem Explosionsort aus.
eso1048de-be — Bildveröffentlichung
Ein Schwarm von älteren Sternen
8. Dezember 2010: Astronomen kennen rund 150 so genannte Kugelsternhaufen, dicht bevölkerte Ansammlungen alter Sterne, die unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, umkreisen. Auf dieser neuen Aufnahme von Messier 107, die mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile gewonnen wurde, wird die Struktur eines solchen Kugelsternhaufens bis ins kleinste Detail sichtbar. Die Untersuchung dieser Sternenschwärme verrät den Astronomen viel über die Geschichte unserer Milchstraße und ermöglicht es ihnen zu verstehen, wie sich Sterne entwickeln.
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