Bild der Woche

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potw1442-de-ch — Bild der Woche
Tag der offenen Tür 2014
20. Oktober 2014: Dieses Foto vom Tag der offenen Tür 2014 zeigt Kinder und Erwachsene, wie sie den Abenteuern des kosmischen Gesteinsbrockens Pedro zuhören. Dies war eine der sechzehn Aktivitäten, als am ESO-Hauptsitz in Garching am 11. Oktober 2014 die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet wurden. Zusammen mit den weiteren Einrichtungen des Fiorschungscampus in Garching lud die ESO Besucher ein, aus erster Hand die Arbeit der weltweit führenden bodengebundenen Astronomieorganisation kennenzulernen. Bevor die Türen sich ab 11:00 Uhr öffneten, warteten die Besucher außerhalb, um wissbegierig das neue Hauptsitzgebäude und die wichtigsten Aktivitäten kennenzulernen. Insgesamt nahmen 3300 Besucher die Chance wahr, ihre Fragen durch erfahrene Astronomen beantworten zu lassen, an Live-Experimenten teilzunehmen, an geführten Rundgängen durch das neue Bürogebäude und die technischen Einrichtungen teilzunehmen, Vorträgen über aktuelle astronomische Forschung zuzuhören und sogar an Live-Interviews mit Astronomen in der chilenischen Atacama Wüste teilzunehmen. Weiterhin waren in den Aktivitäten des diesjährigen Tags der offenen Tür Vorstellungen ...
potw1441-de-ch — Bild der Woche
Galaktische Chromodynamik
13. Oktober 2014: Dieses farbenfrohe Bild erinnert an ein abstraktes Gemälde oder vielleicht einem zeitgenössischen Buntglas-Fenster. Es handelt sich jedoch um einen ungewöhnlichen Blick auf eine Galaxie, der mit dem neuen MUSE-Instrument am Very Large Telescope der ESO aufgenommen wurde. Farben sind in astronomischen Bildern häufig mit der realen Farbe eines Objekts verknüpft. In diesem Bild stellen die Farben jedoch die Bewegung der Sterne der gigantischen elliptischen Galaxie Messier 87 dar — eine der hellsten Galaxien im Virgohaufen, der etwa 50 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Rot symbolisiert in diesem Bild einen Bildbereich, in dem sich die Sterne im Durchschnitt von uns entfernen während blau für näher kommende Bereiche steht; gelb und grün liegen dazwischen. Diese neue MUSE-Karte von Messier 87 zeigt diese Trends deutlicher als jemals zuvor. Man sieht eine langsame Rotation des massereichen Objekts — der obere linke Teil (in blau) kommt auf uns zu und der untere rechte Abschnitt (in rot) entfernt sich. Außerdem sind ...
potw1440-de-ch — Bild der Woche
Kinder bauen einen E-ELT-Spiegel
6. Oktober 2014: Dieses Luftbild zeigt ein Modell des Hauptspiegels des European Extremely Large Telescope im Maßstab 1:1, der nahe der Sternwarte Asiago in der Nähe von Asiago in Italien zusammengesetzt wurde. Das 1942 gegründete Observatorium erscheint zwergenhaft gegenüber dem gigantischen E-ELT Spiegel… und tatsächlich könnte man das gesamte Asiago-Gebäude in den Grundriss des E-ELT-Spiegels einpassen und hätte trotzdem keine Raumnot. Entlang des Randes des nachgebauten Modell-Spiegels stehen Kinder, die freiwillig an der Aufgabe teilnahmen, die 800 Karton-Sechsecke von 1.4 Metern Durchmesser zusammenzusetzen, die für den Nachbau des 39 Meter durchmessenden E-ELT-Spiegels gebraucht wurden.
potw1439-de-ch — Bild der Woche
Ein Emu am Himmel über dem Paranal
29. September 2014: Auf der Spitze des Cerro Paranal hoch über der Atacama Wüste in Chile sitzend, aalen sich zwei der Einheiten des Very Large Telescope im Sternenlicht und beobachten dabei die Milchstrasse, die sich wie eine Brücke über das Paranal-Observatorium der ESO hinzieht. Auf diesem Bild kann man einige interessante Objekte sehen: Zu den auffälligsten überhaupt gehören die beiden Magellanschen Wolken — die kleine (engl. Small Magellanic Cloud, kurz SMC) und eine grosse ( Large Magellanic Cloud, kurz LMC) – die hell zwischen den beiden Teleskopen erscheinen. Im Kontrast dazu kann man den dunklen Kohlensack-Nebel als ein die Milchstrasse verfinsternder Fleck sehen. Er gleicht einem gigantischen kosmischen Fingerabdruck über dem Teleskop auf der linken Seite. Die Magellanschen Wolken liegen beide innerhalb der Lokalen Gruppe von Galaxien, die unsere Galaxis, die Milchstrasse, einschliessen. Die Grosse Magellanische Wolke liegt in einer Entfernung von 163.000 Lichtjahren und die kleine Magellanische Wolke in 200.000 Lichtjahren. Im ...
potw1438-de-ch — Bild der Woche
Schwindelerregende Sternspuren über SEST
22. September 2014: Das 15 Meter im Durchmesser große Swedish–ESO Submillimetre Telescope (SEST) wurde 1987 gebaut und blieb am La Silla-Observatorium der ESO in Chile im Dienst, bis es 2003 ausser Betrieb genommen wurde. Zum Zeitpunkt der Konstruktion war SEST das einzige Radioteleskop auf der Südhalbkugel, das gebaut worden war um das Submillimeter-Universum zu beobachten, und es ebnete den Weg für spätere Teleskope wie das Atacama Pathfinder Experiment (APEX), und das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), die beide auf der Chajnantor-Ebene stehen. Auf diesem Bild sehen wir einen Nachthimmel voller Strichspuren als Resultat der Langzeitbelichtung der Kamera. Das Sternlicht wird von der riesigen Parabolantenne in zahlreichen verschiedenen Winkeln zur Kamera reflektiert. Im Hintergrund steht das 3,6-Meter Teleskop der ESO in seiner Kuppel, und beobachtet schweigend den Kosmos. Dieses schwindelerregende Bild von SESTauf La Silla wurde von ESO-Fotobotschafter José Joaquín Pérez aufgenommen.  Links Bilder, die mit dem Swedish–ESO Submillimetre Telescope aufgenommen wurden Bilder, die ...
potw1437-de-ch — Bild der Woche
Morgenlicht über La Silla
15. September 2014: Hier sehen wir das La Silla-Observatorium der ESO mit der Milchstrasse im Hintergrund. Das in den 1960ern gegründete La Silla war das erste Observatorium der ESO, das in Chile gebaut wurde. Auf dem Hügel im Zentrum des Bildes ist das rechteckige New Technology Telescope (NTT) auf der linken Seite zu sehen und das 3,6-Meter-Teleskop der ESO mit Kuppel zur Rechten. Das NTT mit seinen 3,58 Metern Durchmesser wurde im Jahre 1989 eingeweiht und hatte als erstes Teleskop der Welt einen computergesteuerten Hauptspiegel. Der Spiegel ist flexibel und seine Form wird aktiv nachjustiert, um optimale Bildqualität während der Beobachtungen zu bewahren. Diese Technologie, die Aktive Optik genannt wird, wird heute bei allen größeren modernen Teleskopen angewandt – darin eingeschlossen sind das Very Large Telescope auf dem Cerro Paranal und das zukünftige European Extremely Large Telescope. La Silla beherbergt noch einige andere Teleskope, einschließlich des Swedish ESO Submillimetre Telescope (SEST) und des ...
potw1436-de-ch — Bild der Woche
Das VLT verfolgt Rosettas Komet
8. September 2014: Der helle, neblige Fleck im Zentrum dieses Bildes ist der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko, oder kurz 67P/C-G. Dies ist nicht nur irgendein Komet: Er ist das Ziel für die Raumsonde Rosetta der ESA, die sich gegenwärtig tief innerhalb der Koma des Kometen und weniger als 100 km von seinem Kern befindet [1]. Weil Rosetta so nahe am Kometen ist, bietet die Beobachtung vom Boden die einzige Möglichkeit, die Gesamtheit von 67 P/C-G zu beobachten. Dieses Bild wurde am 11. August 2014 mit einem der 8-Meter-Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile aufgenommen. 40 Einzelbelichtungen, von denen jede 50 Sekunden lang dauerte, wurden dazu überlagert und die Hintergrundsterne wurden entfernt, um die optimale Sicht auf den Kometen zu erreichen. Rosetta selbst ist innerhalb des zentralen Pixels dieses Bildes enthalten und ist viel zu klein, um aufgelöst zu werden. Das VLT setzt sich aus vier Hauptteleskopen zusammen, die zusammenarbeiten können oder ...
potw1435-de-ch — Bild der Woche
Psychedelische Himmelserscheinungen
1. September 2014: Dieses abgedreht und bewußtseinserweiternd wirkende Foto zeigt eine Beobachtungsnacht des nördlichen Himmelspols an der Allgäuer Volkssternwarte in Ottobeuren. Hier ist der 0,6-Meter Cassegrain-Reflektor abgebildet, der 1996 eingebaut wurde. Der helle gelbe Laserstrahl, der sich in dieser Langzeitbelichtung über dem Himmel aufzufächern scheint, ist der Wendelstein-Laserleitstern der ESO, der an diesem Ort im Allgäu getestet wurde. Es handelt sich dabei um eine kleinere Version des Laserleitsterns der auf dem Paranal in Chile am Very Large Telescope installiert worden ist. Laserleitsterne werden verwendet, um einen hellen Fleck am Himmel zu erzeugen, der als künstlicher Referenzstern genutzt werden kann, welcher es den Astronomen erlaubt, zu messen, wie die wirklichen Sterne verschwimmen oder flimmern, so wie man es normalerweise vom Erdboden aus sieht. Die Messungen werden dann verwendet, um dieses Verschwimmen zu korrigieren und ermöglichen die Aufnahme schärferer Bilder in einem Prozess der Adaptive Optik genannt wird. Links Allgäuer Volkssternwarte in Ottobeuren Cassegrain-Reflektor
potw1434-de-ch — Bild der Woche
Sternenschauer in der Wüste
25. August 2014: In der chilenischen Atacamawüste regnet es nur selten. Lediglich einmal alle paar Jahre regnet oder schneit es am La Silla-Observatorium der ESO, was im Allgemeinen von abnormal warmem Wetter wie beispielsweise bei einem El Niño-Ereignis begleitet wird. Die Wüste ist eine der trockensten Orte der Erde, wodurch sie für die Beobachtung des Nachthimmels besonders geeignet ist. Obwohl es dort nur sehr wenig realen Regen gibt, können fotografische Tricks die Sterne als Regen auf die umgebenden Berge darstellen. Dies ist auch in diesem Bild der Fall, das am 21. Mai 2013 von Diana Juncher, einer Astronomiedoktorandin am Niels Bohr-Institut in Dänemark aufgenommen wurde. Juncher war im Mai 2013 für zwei Wochen am La Silla-Observatorium und hat im Rahmen ihrer Forschungsarbeit Exoplaneten in Richtung des Zentrums unserer Galaxis beobachtet. Während ihres Aufenthalts hat sie dieses Strichsspurfoto nur 20 Meter entfernt vom dänischen 1,54-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen. Solche Strichspuraufnahmen werden mit einer Langzeitaufnahme erstellt, um die ...
potw1433-de-ch — Bild der Woche
Ein Himmel wie gemalt über La Silla
18. August 2014: Ein dünner Schleier weißer Wolken erstreckt sich in diesem Foto, das am 11. Juni 2012 von Astronom Alan Fitzsimmons aufgenommen wurde, über dem Himmel am La Silla-Observatorium der ESO. Die trockene, öde Umgebung mit gelegentlich starken Windböen ist vielleicht nicht die geeignetste Stelle, um hier sesshaft zu werden, es ist jedoch der ideale Ort für Teleskope. Die trockenen, dürren Bedingungen helfen Astronomen dabei den üblichen Beobachtungsproblemen wie atmosphärische Störungen, Lichtverschmutzung, Feuchtigkeit und (am häufigsten!) Wolken zu entgehen, wodurch eine klarere Sicht auf den Kosmos möglich wird. Auch an einem solchen, seltenen Tag mit Wolken am Himmel wurde der Himmel bis zum Anbruch der Nacht klar und die Beobachtungen konnten wie gewohnt durchgeführt werden. Die Teleskope auf La Silla – hierzu gehören auch zwei große Teleskope, die von der ESO betrieben werden: das 3,6-Meter-Teleskop der ESO und das New Technology Telescope (NTT) – sind mit den modernsten Instrumenten ausgestattet, die dazu dienen das volle Potential der einzigartigen ...
potw1432-de-ch — Bild der Woche
Neue Wege zum Armazones
11. August 2014: Derzeit sind drei Observatorien der ESO in der chilenischen Atacamawüste beheimatet: La Silla, Paranal und Chajnantor. Im Hintergrund dieses Bildes ist das Paranal-Observatorium, das Aushängeschild der ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) zu sehen. In den kommenden Jahren wird dieses Trio durch ein viertes Observatorium am Cerro Armazones erweitert, dem zukünftigen Standort des European Extremely Large Telescope (E-ELT). Mit einem Spiegeldurchmesser von 39 Metern Durchmesser wird es nach der Fertigstellung, die für 2024 geplant ist, das größte optische Teleskop der Welt sein. Der Cerro Armazones ist aktuell nur über eine unbefestigte Straße mit dem Paranal verbunden. Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird hieran jedoch bereits gearbeitet. Die chilenische Firma ICAFAL Ingeniería y Construcción S.A. (ICAFAL) hat im März mit dem Bau einer neuen 7 Meter breiten Asphaltstraße begonnen (ann14019), was etwa 16 Monate dauern wird. Neben dem Bau der neuen Straße wird ICAFAL auch die Spitze des Cerro Armazones einebnen, um ...
potw1431-de-ch — Bild der Woche
Auf der Suche nach den Ursprüngen des Universums
4. August 2014: Auf einer Höhe von 5000 Metern über dem Meeresspiegel auf dem Chajnantor-Plateau in Chile sind die Antennenschüsseln des ALMA-Observatoriums in Richtung Himmel ausgerichtet und durchsuchen das Universum nach Hinweisen auf unsere kosmischen Ursprünge. Das Plateau beherbergt eines der höchstgelegenen Observatorien weltweit. Unter den tausenden von Sternen sind auf der rechten Seite des Bildes die kleine und große Magellansche Wolke als leuchtende Flecken am Himmel zu erkennen. Bei diesen wolkenartigen Objekten handelt es sich um Galaxien — zwei der zu unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, am nächsten gelegenen galaktischen Nachbarn. Das Hauptziel von ALMA ist es, die kältesten und ältesten Objekte des Kosmos zu beobachten, die man auch als „kaltes Universum“ bezeichnet. Die Anlage misst emittierte Strahlung mit Wellenlängen im Millimeter- und Submillimeterbereich, die im elektromagnetischen Spektrum zwischen infrarotem Licht und Radiowellen angesiedelt ist. 66 mobile Antennenschüsseln können am Standort von ALMA so bewegt und konfiguriert werden, dass sie die Anforderungen der Wissenschaftler erfüllen, wodurch ...
potw1430-de-ch — Bild der Woche
Fremdartige Atacama
28. Juli 2014: In der Nähe des ALMA-Observatoriums der ESO verursacht ein Reisebus eine Staubwolke, während er sich seinen Weg durch die chilenische Wüste bahnt. Der Bus transportiert Mitarbeiter für den Beginn einer 8-tägigen Schicht zur ALMA Operations Support Facility. Im Hintergrund sind zwei Vulkane zu sehen, deren schneebedeckte Gipfel von Wolken verdeckt werden. Diese beiden inaktiven Vulkane befinden sich an der Grenze zwischen Bolivien und Chile und wurden trotz ihrer räumlichen Nähe zueinander in unterschiedlichen geologischen Epochen gebildet – Licancabur, der linke Vulkan, ist sehr viel jünger als sein kleinerer Nachbar Juriques. Der Licancabur ist bekannt für seine fast symmetrische Form und dafür, dass er den höchsten See der Erde beheimatet. In der Caldera vom Licancabur auf einer Höhe von 5916 Metern sind eine Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen zu finden, die untersucht wurden, um Leben in einem solch extremen Umfeld zu beobachten. Man sagt, dass die Region um Licancabur eine der besten Analogien zu ...
potw1429-de-ch — Bild der Woche
Giganten bei der Arbeit
21. Juli 2014: Diese Panoramaaufnahme vom Aushängeschild der ESO im Norden Chiles wurde von ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer aufgenommen: Das Very Large Telescope (VLT) nimmt am Paranal-Observatorium der ESO gerade die Arbeit auf und zeigt sich vor dem Hintergrund des klaren Himmels und der Milchstraße. Um dieses Bild zu erhalten, hat Brammer mehrere Langzeitbelichtungen kombiniert und so das schwache Licht der Milchstraße eingefangen, die sich oberhalb der massiven Bauten der VLT-Hauptteleskope entlangwindet. Jeder dieser Giganten ist 25 Meter hoch und nach bekannten Himmelskörpern in der Sprache des lokalen Stamms der Mapuche benannt: die Sonne, der Mond, das Sternbild Kreuz des Südens und die Venus: Antu, Kueyen, Melipal und Yepun. Auf der linken Seite sind die kleineren Hilfsteleksope in ihren weißen runden Kuppeln und der großen und der kleinen Magellanschen Wolke darüber zu erkennen. Durch die Kombination mehrerer Aufnahmen wird die Bewegung der Teleskop-Gehäuse sichtbar, die jeweils von einer geisterhaften Silhouette verfolgt werden, da ihre Ausrichtung während der Nacht ...
potw1428-de-ch — Bild der Woche
Ein tiefer Blick in den dunklen Himmel
14. Juli 2014: Können Sie die Anzahl der hellen Punkte in diesem Bild zählen? Diese dicht gedrängte Deep Field-Aufnahme wurde mit dem Wide Field Imager (WFI) aufgenommen - einer Kamera, die an dem mittelgroßen 2,2-Meter-MPG/ESO-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile montiert ist. Das Bild ist eines von fünf Himmelsausschnitten, die von der COMBO-17-Durchmusterung (Classifying Objects by Medium-Band Observations in 17 filters) abgedeckt werden. Dabei werden kosmische Objekte in einem relativ engen Gebiet des Südhimmels gesucht. Jeder der fünf Ausschnitte von COMBO-17 wurde mit 17 individuellen Farbfiltern aufgenommen und deckt am Himmel eine Fläche von der Größe des Vollmonds ab. Die Durchmusterung hat bereits Tausende von zuvor unbekannten kosmischen Objekten sichtbar gemacht – über 25.000 Galaxien und zehntausende von entfernten Sternen und Quasaren, die zuvor außerhalb unseres Blickfeldes lagen, was verdeutlicht wie viel wir immer noch über das Universum lernen können. Bei einigen der entferntesten Lichtflecken, die in dieser Aufnahme zu erkennen sind, handelt es sich ...
potw1427-de-ch — Bild der Woche
Die ESO aus der Vogelperspektive
7. Juli 2014: Diese Luftbildaufnahme zeigt das weitläufige Gelände des Hauptsitzes der Europäischen Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) in Garching bei München. Während die ESO Teleskope betreibt, die in Chile verteilt sind, und sich somit in der südlichen Hemisphäre befinden, ist in Garching das wissenschaftliche, technische und administrative Zentrum der ESO angesiedelt, wo Entwicklungsprogramme durchgeführt werden, um die Observatorien mit den fortschrittlichsten Instrumenten ausstatten zu können. Die beiden Gebäude in der Bildmitte mit ihrer abgerundeten Form sind die Hauptgebäude des ESO-Hauptsitzes – das Gebäude rechts oberhalb war über viele Jahre die Basis der Organisation, bevor kürzlich das untere Gebäude mit rotem Dach, das im Dezember 2013 eingeweiht wurde, als Erweiterung hinzukam. Das schwarze runde Bauwerk ist ein technisches Gebäude, in dem Arbeiten an neuen Instrumenten durchgeführt werden. Die einzelnen Hauptsitz-Gebäude sind durch die gekrümmten Brücken miteinander verbunden, die hier als dreiarmige schwarze Formen in der Mitte des Bildes zu erkennen sind. Die ...
potw1426-de-ch — Bild der Woche
Impression eines Sonnenuntergangs
30. Juni 2014: Die Sonne geht über dem Paranal-Observatorium unter, zeichnet zarte Farbnuancierungen über den Himmel und erinnert an Landschaftsbilder von Monet. Die spärlichen Wolken leuchten warm unter den letzten Strahlen der Sonne und die knackige Klarheit der Luft ist nahezu fühlbar – und betont warum die ESO diese Region in Chile für ihre Observatorien ausgewählt hat. Dämmerungsstrahlen – und Schatten der Wolken – weisen von der Sonne weg und scheinen am Sonnengegenpunkt zusammenzulaufen. Zwei der vier Hilfsteleskope (engl. Auxiliary Telescopes, kurz ATs) des Very Large Telescopes (VLT) sind linkerhand zu sehen und warten geduldig auf den Einbruch der Dunkelheit, um mit der Erkundung des Kosmos zu beginnen. Wenn die Sonne untergegangen ist, leiten die 1,8-Meter Spiegel der ATs Sternlicht zum Very Large Telescope Interferometer (VLTI), wo es kombiniert wird, um die schärfsten Abbilder des Universums zu erzeugen. Die beweglichen ATs sind auf Schienen montiert und können auf der VLT Anlage verschoben werden, ...
potw1425-de-ch — Bild der Woche
Der künstliche Stern des VLT
23. Juni 2014: Dieses neue Bild, das von ESO-Fotobotschafter Gianluca Lombardi aufgenommen wurde, zeigt eine überwältigende Zahl von Farben, die von einem pinken Schleier am unteren Bildrand bis zum Blau und Weiß der darüberliegenden Milchstraße reichen. Die im Vordergrund sichtbaren Blöcke sind die Hauptteleskope des Very Large Telescope (VLT), die am Paranal-Observatorium in Chile stehen. Mitten durch die Szene schießt ein greller gelber Strich. Der auffällige Strahl ist der Laserleitstern des VLT, der ein Teil des Adaptiven Optiksystems des Teleskops zur Kompensation des Einflusses der Atmosphäre ist. Das Licht von Himmelsobjekten wird beim Passieren der Atmosphäre durch lokale Turbulenzen verzerrt. Wann immer es möglich ist, nutzen Astronomen einen hellen Stern, um ihre Beobachtungen zu kalibrieren, aber wenn kein ausreichend heller Stern nahe genug an ihrem Ziel liegt, müssen sie auf einen künstlichen Stern zurückgreifen – erzeugt durch einen hellen durchdringenden Laser, der auf den Nachthimmel weist, wie auf diesem Bild gezeigt.
potw1424-de-ch — Bild der Woche
Die Straße zur Zukunft
16. Juni 2014: Diese aktuelle Aufnahme zeigt die Fortschritte beim Bau der Straße, der Beobachtungsplattform und des Betriebsgrabens am zukünftigen Standort des European Extremely Large Telescope (E-ELT) auf dem Cerro Armazones. Unten rechts sieht man das Basislager, während sich die neue Straße um den Fuß des Berges windet. Die chilenische Firma ICAFAL Ingeniería y Construcción S.A. hat im März 2014 mit den Tiefbauarbeiten für das E-ELT begonnen und dabei zunächst den Bau einer Straße auf den Gipfel in Angriff genommen. Die Arbeiten daran werden schätzungsweise 16 Monate dauern. Die neue Straße wird den Bau des riesigen teleskopes überhaupt erst ermöglichen und wird insgesamt 11 Meter breit sein, 7 Meter davon werden asphaltiert. Sebastián Rivera Aguila, der als Bauarbeiter bei der Baufirma tätig ist, konnte diesen Anblick am 12. Juni 2014 aus einem Linienflugzeug heraus einfangen und ist begeistert: "Es ist alles andere als einfach, solche Arbeiten mitten in der Wüste durchzuführen, aber ich ...
potw1423-de-ch — Bild der Woche
Sonnenaufgang über dem VLT
9. Juni 2014: Dieses Bild zeigt den Beginn eines Sonnenaufgangs über dem Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium in Chile. Auf diesem Foto ist eines der Hauptteleskope des VLTs unten rechts beleuchtet durch Mondlicht sichtbar. Weiter entfernt zeigen zwei Hilfsteleskope aufwärts. Das VLT besteht aus vier 8,2 Meter-Hauptteleskopen (engl. Unit Telescopes, kurz UTs) und vier beweglichen 1,8 Meter Hilfsteleskopen (Auxiliary Telescopes, ATs). Die Teleskope können zu einem riesigen Interferometer zusammengeschaltet werden: dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI). Das von jedem Teleskop gesammelte Licht wird im VLTI durch ein komplexes System von Spiegeln in unterirdischen Tunneln überlagert und erlaubt Astronomen bis zu 16 mal feinere Details als es mit den einzelnen UTs möglich wäre wahrzunehmen. Das Bild wurde von Nicolas Blind aufgenommen, einem Astronomen, der das Paranal Observatorium für ein paar Tage im Dezember 2012 besucht hat. Blind war nur wenige Tage am Observatorium, aber hatte einen wahrlich denkwürdigen Besuch. „Die absolute ...
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