Bild der Woche

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potw1430-de-ch — Bild der Woche
Fremdartige Atacama
28. Juli 2014: In der Nähe des ALMA-Observatoriums der ESO verursacht ein Reisebus eine Staubwolke, während er sich seinen Weg durch die chilenische Wüste bahnt. Der Bus transportiert Mitarbeiter für den Beginn einer 8-tägigen Schicht zur ALMA Operations Support Facility. Im Hintergrund sind zwei Vulkane zu sehen, deren schneebedeckte Gipfel von Wolken verdeckt werden. Diese beiden inaktiven Vulkane befinden sich an der Grenze zwischen Bolivien und Chile und wurden trotz ihrer räumlichen Nähe zueinander in unterschiedlichen geologischen Epochen gebildet – Licancabur, der linke Vulkan, ist sehr viel jünger als sein kleinerer Nachbar Juriques. Der Licancabur ist bekannt für seine fast symmetrische Form und dafür, dass er den höchsten See der Erde beheimatet. In der Caldera vom Licancabur auf einer Höhe von 5916 Metern sind eine Vielzahl seltener Tiere und Pflanzen zu finden, die untersucht wurden, um Leben in einem solch extremen Umfeld zu beobachten. Man sagt, dass die Region um Licancabur eine der besten Analogien zu ...
potw1429-de-ch — Bild der Woche
Giganten bei der Arbeit
21. Juli 2014: Diese Panoramaaufnahme vom Aushängeschild der ESO im Norden Chiles wurde von ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer aufgenommen: Das Very Large Telescope (VLT) nimmt am Paranal-Observatorium der ESO gerade die Arbeit auf und zeigt sich vor dem Hintergrund des klaren Himmels und der Milchstraße. Um dieses Bild zu erhalten, hat Brammer mehrere Langzeitbelichtungen kombiniert und so das schwache Licht der Milchstraße eingefangen, die sich oberhalb der massiven Bauten der VLT-Hauptteleskope entlangwindet. Jeder dieser Giganten ist 25 Meter hoch und nach bekannten Himmelskörpern in der Sprache des lokalen Stamms der Mapuche benannt: die Sonne, der Mond, das Sternbild Kreuz des Südens und die Venus: Antu, Kueyen, Melipal und Yepun. Auf der linken Seite sind die kleineren Hilfsteleksope in ihren weißen runden Kuppeln und der großen und der kleinen Magellanschen Wolke darüber zu erkennen. Durch die Kombination mehrerer Aufnahmen wird die Bewegung der Teleskop-Gehäuse sichtbar, die jeweils von einer geisterhaften Silhouette verfolgt werden, da ihre Ausrichtung während der Nacht ...
potw1428-de-ch — Bild der Woche
Ein tiefer Blick in den dunklen Himmel
14. Juli 2014: Können Sie die Anzahl der hellen Punkte in diesem Bild zählen? Diese dicht gedrängte Deep Field-Aufnahme wurde mit dem Wide Field Imager (WFI) aufgenommen - einer Kamera, die an dem mittelgroßen 2,2-Meter-MPG/ESO-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile montiert ist. Das Bild ist eines von fünf Himmelsausschnitten, die von der COMBO-17-Durchmusterung (Classifying Objects by Medium-Band Observations in 17 filters) abgedeckt werden. Dabei werden kosmische Objekte in einem relativ engen Gebiet des Südhimmels gesucht. Jeder der fünf Ausschnitte von COMBO-17 wurde mit 17 individuellen Farbfiltern aufgenommen und deckt am Himmel eine Fläche von der Größe des Vollmonds ab. Die Durchmusterung hat bereits Tausende von zuvor unbekannten kosmischen Objekten sichtbar gemacht – über 25.000 Galaxien und zehntausende von entfernten Sternen und Quasaren, die zuvor außerhalb unseres Blickfeldes lagen, was verdeutlicht wie viel wir immer noch über das Universum lernen können. Bei einigen der entferntesten Lichtflecken, die in dieser Aufnahme zu erkennen sind, handelt es sich ...
potw1427-de-ch — Bild der Woche
Die ESO aus der Vogelperspektive
7. Juli 2014: Diese Luftbildaufnahme zeigt das weitläufige Gelände des Hauptsitzes der Europäischen Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) in Garching bei München. Während die ESO Teleskope betreibt, die in Chile verteilt sind, und sich somit in der südlichen Hemisphäre befinden, ist in Garching das wissenschaftliche, technische und administrative Zentrum der ESO angesiedelt, wo Entwicklungsprogramme durchgeführt werden, um die Observatorien mit den fortschrittlichsten Instrumenten ausstatten zu können. Die beiden Gebäude in der Bildmitte mit ihrer abgerundeten Form sind die Hauptgebäude des ESO-Hauptsitzes – das Gebäude rechts oberhalb war über viele Jahre die Basis der Organisation, bevor kürzlich das untere Gebäude mit rotem Dach, das im Dezember 2013 eingeweiht wurde, als Erweiterung hinzukam. Das schwarze runde Bauwerk ist ein technisches Gebäude, in dem Arbeiten an neuen Instrumenten durchgeführt werden. Die einzelnen Hauptsitz-Gebäude sind durch die gekrümmten Brücken miteinander verbunden, die hier als dreiarmige schwarze Formen in der Mitte des Bildes zu erkennen sind. Die ...
potw1426-de-ch — Bild der Woche
Impression eines Sonnenuntergangs
30. Juni 2014: Die Sonne geht über dem Paranal-Observatorium unter, zeichnet zarte Farbnuancierungen über den Himmel und erinnert an Landschaftsbilder von Monet. Die spärlichen Wolken leuchten warm unter den letzten Strahlen der Sonne und die knackige Klarheit der Luft ist nahezu fühlbar – und betont warum die ESO diese Region in Chile für ihre Observatorien ausgewählt hat. Dämmerungsstrahlen – und Schatten der Wolken – weisen von der Sonne weg und scheinen am Sonnengegenpunkt zusammenzulaufen. Zwei der vier Hilfsteleskope (engl. Auxiliary Telescopes, kurz ATs) des Very Large Telescopes (VLT) sind linkerhand zu sehen und warten geduldig auf den Einbruch der Dunkelheit, um mit der Erkundung des Kosmos zu beginnen. Wenn die Sonne untergegangen ist, leiten die 1,8-Meter Spiegel der ATs Sternlicht zum Very Large Telescope Interferometer (VLTI), wo es kombiniert wird, um die schärfsten Abbilder des Universums zu erzeugen. Die beweglichen ATs sind auf Schienen montiert und können auf der VLT Anlage verschoben werden, ...
potw1425-de-ch — Bild der Woche
Der künstliche Stern des VLT
23. Juni 2014: Dieses neue Bild, das von ESO-Fotobotschafter Gianluca Lombardi aufgenommen wurde, zeigt eine überwältigende Zahl von Farben, die von einem pinken Schleier am unteren Bildrand bis zum Blau und Weiß der darüberliegenden Milchstraße reichen. Die im Vordergrund sichtbaren Blöcke sind die Hauptteleskope des Very Large Telescope (VLT), die am Paranal-Observatorium in Chile stehen. Mitten durch die Szene schießt ein greller gelber Strich. Der auffällige Strahl ist der Laserleitstern des VLT, der ein Teil des Adaptiven Optiksystems des Teleskops zur Kompensation des Einflusses der Atmosphäre ist. Das Licht von Himmelsobjekten wird beim Passieren der Atmosphäre durch lokale Turbulenzen verzerrt. Wann immer es möglich ist, nutzen Astronomen einen hellen Stern, um ihre Beobachtungen zu kalibrieren, aber wenn kein ausreichend heller Stern nahe genug an ihrem Ziel liegt, müssen sie auf einen künstlichen Stern zurückgreifen – erzeugt durch einen hellen durchdringenden Laser, der auf den Nachthimmel weist, wie auf diesem Bild gezeigt.
potw1424-de-ch — Bild der Woche
Die Straße zur Zukunft
16. Juni 2014: Diese aktuelle Aufnahme zeigt die Fortschritte beim Bau der Straße, der Beobachtungsplattform und des Betriebsgrabens am zukünftigen Standort des European Extremely Large Telescope (E-ELT) auf dem Cerro Armazones. Unten rechts sieht man das Basislager, während sich die neue Straße um den Fuß des Berges windet. Die chilenische Firma ICAFAL Ingeniería y Construcción S.A. hat im März 2014 mit den Tiefbauarbeiten für das E-ELT begonnen und dabei zunächst den Bau einer Straße auf den Gipfel in Angriff genommen. Die Arbeiten daran werden schätzungsweise 16 Monate dauern. Die neue Straße wird den Bau des riesigen teleskopes überhaupt erst ermöglichen und wird insgesamt 11 Meter breit sein, 7 Meter davon werden asphaltiert. Sebastián Rivera Aguila, der als Bauarbeiter bei der Baufirma tätig ist, konnte diesen Anblick am 12. Juni 2014 aus einem Linienflugzeug heraus einfangen und ist begeistert: "Es ist alles andere als einfach, solche Arbeiten mitten in der Wüste durchzuführen, aber ich ...
potw1423-de-ch — Bild der Woche
Sonnenaufgang über dem VLT
9. Juni 2014: Dieses Bild zeigt den Beginn eines Sonnenaufgangs über dem Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium in Chile. Auf diesem Foto ist eines der Hauptteleskope des VLTs unten rechts beleuchtet durch Mondlicht sichtbar. Weiter entfernt zeigen zwei Hilfsteleskope aufwärts. Das VLT besteht aus vier 8,2 Meter-Hauptteleskopen (engl. Unit Telescopes, kurz UTs) und vier beweglichen 1,8 Meter Hilfsteleskopen (Auxiliary Telescopes, ATs). Die Teleskope können zu einem riesigen Interferometer zusammengeschaltet werden: dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI). Das von jedem Teleskop gesammelte Licht wird im VLTI durch ein komplexes System von Spiegeln in unterirdischen Tunneln überlagert und erlaubt Astronomen bis zu 16 mal feinere Details als es mit den einzelnen UTs möglich wäre wahrzunehmen. Das Bild wurde von Nicolas Blind aufgenommen, einem Astronomen, der das Paranal Observatorium für ein paar Tage im Dezember 2012 besucht hat. Blind war nur wenige Tage am Observatorium, aber hatte einen wahrlich denkwürdigen Besuch. „Die absolute ...
potw1422-de-ch — Bild der Woche
Eingehüllt in Sterne
2. Juni 2014: Angestrahlt vom schwachen Licht des untergehenden Mondes gibt sich das Hauptteleskop 4 (engl. Unit Telescope 4, kurz UT4) vom Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium auf diesem Bild vom Sternhimmel umgeben, den es NAcht für Nacht untersucht. Die majestätische Maschine befindet sich hoch oben auf dem Cerro Paranal, auf einer Höhe von an altitude of 2635 Metern über dem Meeresspiegel. Der Paranal beherbergt eine größere Ansammlung von Teleskopen, die gemeinsam das fortschrittlichste astornomische Observatorium der Welt für das sichtbare Licht bilden und ist die Vorzeige-Anlage der ESO. UT4, auch bekannt unter dem Namen Yepun (die Venus), ist eins der vier Hauptteleskope, die das VLT ausmachen, das zusammen mit vier weiteren Hilfsteleskopen (engl. Auxiliary Telescopes) auch als hochempfindliches Very Large Telescope Interferometer (VLTI) arbeiten kann. Das Teleskop mit seinem präzisen 8,2 Meter durchmessenden Hauptspiegel studiert die Sterne aus einem thermisch kontrollierten Schutzbau heraus und geht so den Geheimnissen des ...
potw1421-de-ch — Bild der Woche
Ein Strom von Sternen über dem Paranal
26. Mai 2014: Der Himmel über dem Paranal-Observatorium im Norden Chiles ist ein wahrer Genuss für die ESO-Fotobotschafter, die ständig mit neuen Techniken experimentieren um noch eindringlichere Ansichten der einzigartigen, trockenen Landschaft und der hochmodernen Anlagen vor Ort zu gewinnen. Aus diesem Anlass hat Gianluca Lombardi viele langbelichtete Aufnahmen kombiniert, um dieses atemberaubende Ergebnis zu erhalten – das Very Large Telescope (VLT) mit seinen Hilfsteleskopen, ihre Bewegung erscheint als verwaschenes Flimmern unterhalb eines Stromes von Sternen während die scheinbare Bewegung der Sterne über den Himmel ausgedehnte Strichspuren auf der Kamera hinterlässt, weil die Erde rotiert. Das VLT ist das Aushängeschild der ESO. Es ist das weltweit produktivste Observatorium und das fortschrittlichste optische Instrument, das je gebaut wurde.
potw1420-de-ch — Bild der Woche
Groß und größer
19. Mai 2014: Eine kleine Menschenmenge trifft sich bei den Teleskopen am Paranal-Observatorium der ESO in Chile. Für die meisten von uns markiert der Sonnenuntergang das Ende des Arbeitstags – eine Zeit zum Ausruhen. Aber nicht hier: Zur Nachtzeit wird hier die wirkliche Arbeit mit einem klaren Nachthimmel als Arbeitsplatz geleistet. Die Menge wirkt durch die Teleskope links von ihnen winzig klein. Die Schutzbauten beherbergen die vier 1.8-Meter Hilfsteleskope, die Teil des Very Large Telescope (VLT) sind. Aber der wahre Riese auf dem Bild ist ganz links zu sehen. Während die Hilfsteleskope die Menschen klein wirken lässt, wirken sie selber wiederum neben dem VLT-Hauptsteleskop wie Ameisen. Das VLT besteht aus vier 8.2-Meter Teleskopen wie diesem, einem der größten Teleskope der Welt. Wenn Sie glauben das ist groß, warten Sie auf das European Extremely Large Telescope (E-ELT), geplant ist das First Light für Anfang der 2020er Jahre. Sein Hauptspiegel wird einen Durchmesser von 39 ...
potw1419-de-ch — Bild der Woche
Strichspuren über den Kakteen der Atacamawüste
12. Mai 2014: Dieses prachtvolle in der Atacamawüste in Chile gewonnene Bild zeigt Strichspuren von Sternen, die den himmlischen Südpol umgeben, über einer von Kakteen dominierten Landschaft. Die Strichspuren zeigen den scheinbaren Weg der Sterne am Himmel, wenn die Erde langsam rotiert. Sie wurden durch langbelichtete Aufnahmen gewonnen. Eine abschließende längere Belichtung wurde den prächtigen Spuren überlagert und zeigt viele weitere, schwächere Sterne und die gerade über dem Horizont aufgehende Milchstraße mit ihren Bereichen aus dunklem Staub und dem wohlbekannten rötlich leuchtenden Carinanebel. Weiter rechts sind die Satellitengalaxien der Milchstraße sichtbar, die Große (Mitte oben) und Kleine (rechts unten) Magellansche Wolke.
potw1418-de-ch — Bild der Woche
Aufgereihte Planeten über La Silla
5. Mai 2014: Die Sonne geht unter auf La Silla, einer der Beobachtungsanlagen der ESO in Chile, und erzeugt dabei ein glühend orangenes Leuchten entlang des Horizonts. Dieses Bild, aufgenommen von David Jones im Juni 2013, zeigt zusätzlich eine Kette von drei Planeten über den Kuppeln der ESO-Teleskope. Das Trio links der Bildmitte besteht aus Jupiter (unten links, fast unsichtbar in den Dämmerungsfarben), Venus (Mitte) und Merkur (weiter rechts oben) – siehe auch das beschriftete Bild. Aufreihungen wie diese gibt es nur alle paar Jahre und sie sind für Fotografen und Astronomen ein besonderer Genuss. Wenn drei (oder mehr) himmlische Objekte wie hier am Himmel aufgereiht sind, bezeichnet man das als Syzygium. Wefen Sie auch einen Blick auf dieses Syzygiumbild, es zeigt fast dieselbe Szene (aus dem Mai 2013). „Das Bild wurde während einer fünftägigen Beobachtungskampagne mit dem 3.6-Meter New Technology Teleskope auf La Silla aufgenommen, und so war ich sehr glücklich gerade ...
potw1417-de-ch — Bild der Woche
Lamas bei La Silla
28. April 2014: Dieses Bild zeigt einen altertümlichen, sonnenverbrannten Felsbrocken nahe dem La Silla-Observatorium der ESO in Chile in den Ausläufern der Atacama-Wüste auf einer Höhe von 2400 Metern über dem Meeresspiegel. Auf dem Steinbrocken sind unterschiedliche Petroglyphen - also Felszeichnungen – sichtbar, die Menschen und Lamas darstellen. Lamas waren sehr wichtig für die frühen südamerikanischen Kulturen, waren sie doch Lieferanten von Nahrung und Wolle und wurden als Lastentiere zum Transport von Waren über das Land eingesetzt. Die Bedeutung der Lamas spiegelt sich auch im Glauben der präkolumbianschen Menschen wider, die die Region besiedelten – die Inkahirten beteten ein göttliches, vielfarbiges Lama mit dem Namen Uruchillay an, von dem gesagt wurde dass es über die Tiere wacht. Der Name Uruchillay wurde von den antiken Inka-Astronomen auch für das Sternbild der Leier verwendet. Das Lama wurde auch in weiteren Sternkonstellationen der Inkas verehrt. Diese Sternbilder wurden von dunklen Flecken auf der hellen Ebene der ...
potw1416-de-ch — Bild der Woche
Lastentiere
21. April 2014: „Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende“ sagt ein altes Sprichwort, vielleicht wäre in diesem Fall die Phrase „viele Reifen machen der Arbeit bald ein Ende“ passender. Hier ist Otto abgebildet, einer der zwei ALMA-Transporter zusammen mit seiner Gefährtin Lore. Otto und Lore sind für den Transport der ALMA-Antennenschüsseln auf das Chajnantor-Plateau zuständig, einer Observatoriumsanlage auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel im Norden Chiles. Seit dem Aufstellen der Antennen vor Ort haben die Trucks die zusätzliche Aufgabe, sie nach den Bedürfnissen der Wissenschaftler umzupositionieren. Otto kann in diesem Video in Aktion betrachtet werden. Die zwei leistungsstarken Giganten sind die ultimativen maßgeschneiderten Vehikel. Sie wurden speziell für die ESO vom deutschen Fahrzeugbauer Scheuerle entwickelt, die eine beeindruckende Liste schwerer Transportfahrzeuge wie für die Antares-Rakete und eine Ölbohrplattform mit einem atemberaubenden Gewicht von 15.000 Tonnen vorweisen können! Die Transporter sind bis auf die Farbe der Sicherheitsgeländer auf dem Fahrzeug identisch. Otto ...
potw1415-de-ch — Bild der Woche
La Silla possiert für eine Ultra HD-Aufnahme
14. April 2014: Ein Vorhang von Sternen umgibt das 3,58-Meter New Technology Telescope (NTT) in dieser neuen Ultra High Definition-Aufnahme der ESO Ultra HD-Expedition [1]. Es wurde während der ersten Aufnahmenacht am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen, das auf 2400 Metern über dem Meeresspiegel in den Ausläufern der chilenischen Atacama Wüste liegt. Die majestätische Teleskopkuppel ist perfekt auf die Zentralregion der Milchstraße ausgerichtet – der hellsten Region und dem Bereich, der das galaktische Zentrum verhüllt. Der unverwechselbare achteckige Schutzbau, der das NTT beherbergt, steht groß im Bild – die Silhouette hebt sich gegen den glitzernden Kosmos darüber ab und fast scheint es die Milchstraße aufessen zu wollen. Der Teleskopschutzbau war seinerzeit ein technologischer Durchbruch und wurde im Jahr 1989 fertiggestellt. Links der Milchstraße ist der hellorange Stern Antares im Herzen des Skorpions sichtbar. Saturn ist als hellster Punkt links oberhalb von Antares sichtbar und Alpha und Beta Centauri leuchten oben rechts im Bild. ...
potw1414-de-ch — Bild der Woche
Kosmischer Feuerball über ALMA
7. April 2014: Dieses wunderbare neue Bild, das während einer Zeitrafferaufnahmeserie am Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) aufgenommen wurde, ist ein weiteres dramatisches Ultra High Definition-Foto von der ESO Ultra HD-Expedition. ALMA liegt auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel auf dem abgelegenen und leeren Chajnantor-Plateau in den chilenischen Anden und ist für die vier ESO-Fotobotschafter [1] das zweite Ziel auf ihrer 17-tägigen Reise. Die Fotobotschafter sind mit hochmodernen Ultra HD-Geräten ausgestattet, die ihnen helfen, die wahre Schönheit von Ansichten wie diesem Bild einzufangen [2] [3]. Einige der 66 Präzisionsantennen von ALMA sind hier sichtbar, die Antennenschüsseln zeigen hoch nach oben und untersuchen kühle Wolken im interstellaren Raum blicken tief in die Vergangenheit unserer geheimnisvollen kosmischen Ursprünge. Die spektakuläre Lichtspur über ALMA ist eine Sternschnuppe, die das Bild mit einem hellen Farbstreifen zerteilt. Smaragdgrüne, goldene und leicht karmesinrote Farben loderten hell, als der Meteor in der Erdatmosphäre verglüht ist und seine feurige Reise über ...
potw1413-de-ch — Bild der Woche
Aufnahme des Universums in Ultra High Definition
31. März 2014: Dieses Foto, das am Paranal-Observatorium der ESO aufgenommen wurde, ist die erste Fotografie der Ultra HD-Expediton der ESO – einer Pionierreise, die gerade von vier angesehenen Videofilmern und ESO-Fotobotschaftern unternommen wird [1]. Ausgestattet mit den modernsten Ultra HD-Tools [2][3] nimmt das Team drei einzigartige Beobachtungsstandorte der ESO in Chile in all ihrer Pracht auf. Gleichzeitig dokumentieren die Teammitglieder die Reise und das Drumherum in einem Blog. Die vier Hauptteleskope - Antu, Kueyen, Melipal and Yepun – eines der Hilfsteleskope des Very Large Telescope (VLT) und das VLT Survey Telescope (VST) sind in diesem Bild aus einer ungewohnten Perspektive fest gehalten. Das Fischaugenobjektiv ermöglicht eine 360°-Aufnahme, wodurch eine eindringliche Paranal-Welt mit der Milchstraße im Zentrum entsteht. Entfernte kosmische Juwelen sind über dem VLT verstreut zu sehen – sie durchziehen den saphirfarbenen Nachthimmel. Am oberen Bildrand stehen Mond und Venus nebeneinander und strahlen wunderschön an der Eklitpik ausgerichtet mit Saturn (direkt über ...
potw1411-de-ch — Bild der Woche
Der Milchstraßen-Bogen über dem Paranal
17. März 2014: Eine weitere klare Nacht am Paranal-Observatorium der ESO in Chile – perfekt um sich zurückzulehnen und unsere Galaxis, die Milchstraße, zu betrachten. Viele von uns leben in einer dicht bevölkerten städtischen Gegend, wo die Lichtverschmutzung verhindert, dass unsere kosmische Heimat in solchem Detail beobachtbar ist. Wir wissen heutzutage, dass dieser atemberaubende Blick zu unserer Heimatgalaxie gehört. Die alten Griechen dachten jedoch, dass es sich um ein Werk der Götter handelt. Ihre Mythen erzählen, dass der neblige Streifen am Himmel die Muttermilch von Hera sei, der Frau des Göttervaters Zeus. Wir verdanken den Namen „Milchstraße“ also den alten Griechen. Der hellenistische Ausdruck Γαλαξίας κύκλος, der galaxias kyklos ausgesprochen wird, bedeutet „milchiger Kreis“ und bildet den Ursprung für unseren modernen Namen. Dieses Bild wurde von ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer aufgenommen. Auf der rechten Seite ist ein Astronom zu sehen, der am Paranal zu Besuch ist und den Blick in den Himmel genießt.
potw1410-de-ch — Bild der Woche
Rosettas Komet wacht auf
10. März 2014: Am 20. Januar 2014 wurde die Raumsonde Rosetta der ESA von einer langen Ruhephase in den Tiefen unserers Sonnensystems wiedererweckt, um sich ihrem Ziel – dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (manchmal auch als 67P/CG abgekürzt) – zu nähern. Von der Erde aus gesehen ist der Komet 67P gerade wieder hinter der Sonne hervorgekommen. Am 28. Februar 2014, sobald der Komet vom Paranal-Observatorium der ESO in Chile sichtbar war, wurde das Very Large Telescope (VLT) der ESO auf den Kometen ausgerichtet. Die ESO arbeitet mit der ESA zusammen, um den Kometen von der Erde aus zu beobachten, während Rosetta sich ihm in den nächsten Monaten nähert. Diese Beobachtungen dienen der Vorbereitung für die wichtige Begegnung der Raumsonde mit dem Kometen, die für August diesen Jahres geplant ist (potw1403a). Diese neue Bild, und viele noch folgende, werden von der ESA verwendet, um die Navigation von Rosetta zu verfeinern und zu überprüfen wie viel Staub ...
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