Pressemitteilungen

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eso1438de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Gespenstische Ausrichtung von Quasaren über Milliarden Lichtjahre hinweg
19. November 2014: Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO in Chile haben Systematiken bei der Ausrichtung von Quasaren und den größten Strukturen hervortreten lassen, die jemals im Universum entdeckt wurden: Ein europäisches Wissenschaftlerteam hat festgestellt, dass die Rotationsachsen der zentralen supermassereichen Schwarzen Löcher in einer Stichprobe von Quasaren über Milliarden von Lichtjahren parallel zueinander ausgerichtet sind. Die Astronomen stellten ebenfalls fest, dass die Rotationsachsen dieser Quasare dazu neigen, sich nach den riesigen Strukturen im kosmischen Netz auszurichten, in dem sie sich befinden.
eso1437de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
MUSE enthüllt die wahre Geschichte hinter galaktischem Zusammenstoß
10. November 2014: Das neue Instrument MUSE am Very Large Telescope (VLT) der ESO hat Forschern die bislang beste Aufnahme eines spektakulären kosmischen Zusammenstoßes geliefert. Die neuen Beobachtungen zeigen zum ersten Mal die Bewegung des Gases, während es aus der Galaxie ESO 137-001 herausgerissen wird und mit Höchstgeschwindigkeit in einen riesigen Galaxienhaufen stürzt. Die Ergebnisse sind der Schlüssel zur Lösung eines alten Rätsels – der Frage warum die Sternentstehung in Galaxienhaufen abgeschaltet wird.
eso1436de-be — Bildveröffentlichung
Revolutionäre ALMA-Aufnahme enthüllt die Entstehung von Planeten
6. November 2014: Diese neue Aufnahme von ALMA, dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array, zeigt außerordentlich feine Details, die nie zuvor in der protoplanetare Scheibe um einen jungen Stern beobachtet wurden. Dies sind die ersten Beobachtungen, bei denen die beinahe-Endkonfiguration von ALMA zum Einsatz kam; es sind die schärfsten Aufnahmen, die jemals im Submillimeterbereich gemacht wurden. Die neuen Ergebnisse sind ein großer Schritt nach vorne in der Beobachtung der Entwicklung protoplanetarer Scheiben und der Entstehung von Planeten.
eso1435de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
VLTI spürt exozodiakales Licht auf
3. November 2014: Ein internationales Astronomenteam hat das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) bis an seine Grenzen ausgereizt und exozodiakales Licht nahe an der habitablen Zone um neun nahegelegene Sterne entdeckt. Exozodiakales Licht ist Sternlicht, das von Staub reflektiert wird, der aus Kollisionen zwischen Asteroiden und der Verdampfung von Kometen resultiert. Die Anwesenheit so großer Mengen an Staub in den inneren Regionen um einige Sterne könnte in der Zukunft ein Hindernis bei der direkten Abbildung von erdähnlichen Planeten darstellen.
eso1434de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Versorgungsroute für die Entstehung von Planeten in einem Doppelsternsystem entdeckt
29. Oktober 2014: Wissenschaftler haben mit ALMA zum ersten Mal einen Gastrom beobachtet, der von einer massereichen äußeren Scheibe hin zu den inneren Bereichen eines Doppelsternsystems fließt. Dieser noch nie zuvor dokumentierte Vorgang könnte dafür sorgen, dass eine zweite kleinere planetenbildende Scheibe, die ansonsten vor langer Zeit verschwunden wäre, aufrecht erhalten wird. Die Hälfte aller sonnenähnlichen Sterne werden in Doppelsternsystemen geboren, was zur Folge hat, dass diese neuen Befunde massive Auswirkungen auf die Exoplanetensuche haben werden. Die Forschungsergebnisse werden am 30. Oktober 2014 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
eso1433de-be — Organisatorische Pressemitteilung
Polen wird der Europäischen Südsternwarte beitreten
28. Oktober 2014: Heute hat Professor Lena Kolarska-Bobińska, die polnische Ministerin für Wissenschaft und höhere Bildung, eine Erklärung unterzeichnet, die Polens Beitritt zur Europäischen Südsternwarte (ESO) einleitet – dem wissenschaftlich produktivsten Observatorium der Welt. Die ESO freut sich darauf, Polen nach der anstehenden Ratifizierung der Beitrittserklärung als Mitgliedsstaat begrüßen zu können.
eso1432de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Zwei Kometenfamilien um einen nahegelegenen Stern identifiziert
22. Oktober 2014: Ein französisches Astronomenteam hat mit dem HARPS-Instrument am La Silla-Observatorium der ESO in Chile die bislang umfangreichste Zählung von Kometen um einen Stern durchgeführt und dabei fast 500 einzelne Kometen untersucht, die den Stern Beta Pictoris umkreisen. Es stellte sich heraus, dass sie zwei unterschiedlichen Familien von Exokometen angehören: alten Exokometen, die den Stern viele Male nahe passiert haben, und jüngere Exokometen, die vermutlich vom kürzlichen Zerfall eines oder mehrere größerer Objekte stammen. Die neuen Forschungsergebnisse werden am 23. Oktober 2014 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
eso1431de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Die geheimnisvollen Baupläne einer galaktischen Metropole
15. Oktober 2014: Ein Astronomenteam mit deutscher und österreichischer Beteiligung hat mit dem APEX-Teleskop einen riesigen Galaxienhaufen untersucht, der im frühen Universum entstanden ist, und dabei herausgefunden, dass Sternentstehung nicht nur größtenteils durch Staub verborgen wird, sondern auch an unerwarteten Orten stattfindet. Es ist das erste Mal, dass eine vollständige Erhebung der Sternentstehung in solch einem Objekt möglich war.
eso1430de-be — Bildveröffentlichung
Wilde Enten oder offener Sternhaufen?
1. Oktober 2014: Mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile wurde dieses atemberaubende Bild aufgenommen, das mit blauen Sternen gesprenkelt ist. Es handelt sich um einen der sternreichsten derzeit bekannten offenen Sternhaufen – Messier 11, der auch als NGC 6705 oder Wildentenhaufen bekannt ist.
eso1429de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Die gewaltsame Entstehung von Scheibengalaxien
17. September 2014: Jahrzehntelang glaubten Wissenschaftler, dass die Verschmelzung von Galaxien normalerweise zur Entstehung von elliptischen Galaxien führt. Nun haben Forscher zum ersten Mal mit Hilfe von ALMA und einer Reihe weiterer Radioteleskope einen direkten Beweis dafür gefunden, dass kollidierende Galaxien stattdessen Scheibengalaxien hervorbringen können, und dass dieser Ausgang in der Tat recht häufig ist. Dieses überraschenden Ergebnis könnte erklären, warum es im Universum so viele Spiralgalaxien wie die Milchstraße gibt.
eso1428de-be — Bildveröffentlichung
Dieser Sternhaufen ist nicht das, was er zu sein scheint
10. September 2014: Diese neue Aufnahme des VLT Survey Telescope am Paranal-Observatorium der ESO im Norden Chiles zeigt eine riesige Ansammlung von Sternen, den Kugelsternhaufen Messier 54. Dieser Sternhaufen ähnelt optisch den meisten anderen, hat jedoch ein Geheimnis: Messier 54 gehört nicht zur Milchstraße, sondern zu einer kleinen Begleitgalaxie, der Sagittarius-Zwerggalaxie. Diese ungewöhnliche Abstammung hat Astronomen nun gestattet, mit dem Very Large Telescope (VLT) zu untersuchen, ob auch in Sternen außerhalb der Milchstraße eine unerwartet geringe Menge des Elements Lithium zu finden ist.
eso1427de-be — Bildveröffentlichung
Kosmische Wettervorhersage: Dunkle Wolken werden Sonnenschein weichen
3. September 2014: Lupus 4, ein spinnenförmiger Fleck aus Gas uns Staub, verdeckt in dieser neuen Aufnahme die Hintergrundsterne wie eine dunkle Wolke in einer mondlosen Nacht. Obwohl sie fürs Erste düster aussehen, sind dichte Materieansammlungen in solchen Wolken wie Lupus 4 die Orte, an denen Sterne entstehen, die später hell leuchtend zum Leben erwachen werden. Der Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop am La-Silla-Observatorium der ESO in Chile hat dieses neue Bild eingefangen.
eso1426de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
Der bislang beste Blick auf verschmelzende Galaxien im frühen Universum
26. August 2014: Ein internationales Astronomenteam hat mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) und vielen weiteren bodengbundenen und satellitenbasierten Teleskopen die bislang besten Aufnahmen einer Kollision zweier Galaxien gewinnen können, die zu einem Zeitpunkt stattfand, als das Universum nur halb so alt war wie heute. Als Hilfsmittel nutzten sie dabei eine galaxiengroße Lupe - nur so konnten ansonsten nicht mehr erkennbare Details sichtbar gemacht werden. Die so angestellten Untersuchungen der Galaxie H-ATLAS J142935.3-002836 haben gezeigt, dass dieses komplexe, weit entfernte Objekt einer wohlbekannten Galaxienkollision ähnelt, die gerade in unserer kosmischen Nachbarschaft abläuft: die der Antennengalaxien.
eso1425de-be — Bildveröffentlichung
Spektakuläre Landschaften der Sternentstehung
20. August 2014: Das vorliegende Bild, welches von der Wide Field Imager-Kamera am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen wurde, zeigt zwei spektakuläre Sternentstehungsregionen in der südlichen Milchstraße. Die erste Region, im Bild auf der linken Seite zu sehen, wird vom offenen Sternhaufen NGC 3603 dominiert. Er befindet sich in einer Entfernung von etwa 20.000 Lichtjahren im Carina-Sagittarius Spiralarm unserer Milchstraße. Die zweite Region, im Bild auf der rechten Seite, ist eine Ansammlung von leutenden Gaswolken, bekannt als NGC 3576. Sie ist etwa 9000 Lichtjahre von der Erde entfernt.
eso1424de-be — Bildveröffentlichung
VST-Schnappschuss der Dreiecksgalaxie
6. August 2014: Dem VLT Survey Telescope (VST) am Paranal-Observatorium der ESO in Chile ist es gelungen, ein wunderbar detailliertes Bild der Galaxie Messier 33 zu erstellen. Diese nahgelegene Spiralgalaxie - die zweitnächste Nachbargalaxie unserer Milchstraße - ist mit hellen Sternhaufen und Gas- und Staubwolken durchsetzt. Das neue Bild ist eine der detailliertesten Weitfeldaufnahmen dieses Objekts, die jemals gemacht wurden, und zeigt die zahlreichen leuchtenden roten Gaswolken in den Spiralarmen besonders deutlich.
eso1423de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
ALMA stößt auf Doppelsternsystem mit seltsam aussehenden protoplanetaren Scheiben
30. Juli 2014: Mit Hilfe des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen protoplanetare Scheiben um zwei junge Sterne im Doppelsternsystem HK Tauri gefunden, deren eine ganz anders orientiert ist als die andere. Die neuen ALMA-Beobachtungen liefern das bisher beste Bild protoplanetarer Scheiben in einem Doppelsternsystem. Sie können erklären helfen, warum soviele Exoplaneten sonderbare Umlaufbahnen mit hohen Exzentrizitäten oder ungewöhnlichem Neigungswinkel haben - ganz anders als bei den Planeten unseres eigenen Sonnensystems.
eso1422de-be — Bildveröffentlichung
Leben und Sterben von Sterngeschwistern
23. Juli 2014: In dieser eindrucksvollen neuen Aufnahme vom La Silla-Observatorium der ESO in Chile drängen sich junge Sterne vor einem Hintergrund aus Wolken glühenden Gases und Schneisen von Staub. Dieser Sternhaufen mit der Bezeichnung NGC 3293 wäre vor ungefähr 10 Millionen Jahren selbst nur eine Wolke aus Gas und Staub gewesen, aber als die Sternentstehung einsetzte, wurde daraus die helle Gruppe von Sternen, die man hier sieht. Sternhaufen wie dieser sind kosmische Laboratorien, die es Astronomen ermöglichen mehr darüber zu lernen wie sich Sterne entwickeln.
eso1421de-be — Pressemitteilung Wissenschaft
VLT deckt staubiges Geheimnis auf
9. Juli 2014: Eine Gruppe von Astronomen konnte die Bildung von Sternenstaub in den Nachwirkungen einer Supernova in Echtzeit verfolgen. Sie konnten erstmals zeigen, dass sich die Staubkörner in diesen kosmischen Staubfabriken in einem zweistufigen Prozess bilden, der kurz nach der Explosion beginnt, aber noch Jahre lang andauert. Die Gruppe nutzte das Very Large Telescope (VLT) der ESO im Norden Chiles, um das langsam schwindende Licht der Supernova SN2010jl zu analysieren. Die neuen Ergebnisse erscheinen am 9. Juli 2014 in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
eso1420de-be — Bildveröffentlichung
Stellarer Mutterleib von undankbarem Nachwuchs verformt und zerstört
2. Juli 2014: Die wenig bekannte Wolke kosmischen Gases und Staubs mit dem Namen Gum 15 ist Geburtsort und Heimat heißer junger Sterne. Ebenso schön wie zerstörerisch formen diese Sterne das Erscheinungsbild ihres Mutternebels und werden während sie wachsen mit der Zeit auch sein Untergang sein.
eso1419de-be — Organisatorische Pressemitteilung
Erster Spatenstich für das E-ELT
19. Juni 2014: Heute fand der feierliche erste Spatenstich statt, der den nächsten Meilenstein auf dem Weg zum European Extremely Large Telescope (E-ELT) der ESO legt. Zur Vorbereitung des Baus des größten Teleskops der Welt für das sichtbare Licht und das nahe Infrarot wurde ein Teil des 3000 Meter hohen Berggipfels des Cerro Armazones gesprengt, um ihn einzuebnen.
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