Bild der Woche

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potw1513a-de-be — Bild der Woche
Der Himmelsjäger Orion wacht über ALMA
30. März 2015: Alle 66 Antennenschüsseln des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) auf dem Chajnantor-Plateau recken sich mit ihrer Rückseite dem Sternbild Orion zugewandt dem Himmel entgegen. Den Grund, warum man gerade diesen Aufstellungsort für der Anlage gewählt hat, erkennt man leicht an dem unheimlich klaren Anblick des
potw1512-de-be — Bild der Woche
Der große Däne
23. März 2015: Dieses Bild zeigt die Kuppel des dänischen 1.54-Meter Teleskops, das seit 1979 am La Silla-Observatorium in Betrieb ist. Das Teleskop war an unterschiedlichen bahnbrechenden astronomischen Beobachtungen beteiligt, inklusive der Entdeckung von verschmelzenden Neutronensternen als möglicher Quelle von Gammastrahlenausbrüchen (eso0533) und der Entdeckung eines Exoplaneten mit nur der fünffachen Masse der Erde (eso0603). Die Milchstraße erstreckt sich mit dem hellen zentralen Bulge oberhalb der Kuppel des Teleskops über den Himmel. Rechts im Hintergrund ist die Kuppel erkennbar, die einst das MarLy 1-Meter-Teleskop beherbergt hat. Dieses Teleskop hatte sein First Light im Jahr 1996 und wurde im Jahr 2009 demontiert. Vor MarLy stand in der Kuppel das Grand Prism Objectif, ein fotografischer Astrograf. Vor der MarLy-Kuppel ist die Kuppel des kleinen Marseiller 0,36-Meter-Teleskops sichtbar. Links Babak Tafreshis Bildarchiv bei der ESO Babak Tafreshis Homepage TWAN-Gallerie Babak Tafreshis Facebookseite
potw1511-de-be — Bild der Woche
Stars unter Sternen
16. März 2015: Dieses herrliche Bild wurde am Paranal-Observatorium der ESO aufgenommen und zeigt die vier Hilfsteleskope des Very Large Telescope (VLT) vor einem unglaublich sternreichen Hintergrund auf dem Cerro Paranal in Chile. Die Hilfsteleskope haben alle einen Durchmesser von 1,8 Metern und arbeiten mit den vier 8,2-Meter-Hauptteleskopen zusammen. Sie bilden so das modernste optische Observatorium der Welt. Die Hilfsteleskope können zum VLT Interferometer (VLTI) zusammengeschaltet werden, einem gigantisches Interferometer, das den Astronomen erlaubt, 25-fach feinere Details aufzulösen als mit jedem einzelnen der vier Großteleskope. Am Himmel sieht man die Kleine und Große Magellansche Wolke, die man nur auf der Südhalbkugel beobachten kann. Diese zwei irregulären Zwerggalaxien sind Begleiter unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße und befinden sich somit in der Lokalen Gruppe. Das Bild wurde von unserem Flickr-Freund John Colosimo aufgenommen, der es in der Flickr-Gruppe Your ESO Pictures hochgeladen hat.
potw1510-de-be — Bild der Woche
Wolkenstadt in einer Galaxie weit weit weg...
9. März 2015: Wie eine Kreuzung zwischen der Wolkenstadt von Bespin und dem Eisplaneten Hoth aus „Star Wars: Das Imperium schlägt zurück“ sieht dieser Sonnenuntergang über dem verschneiten La Silla-Observatorium der ESO aus. Die markanten Kuppeln der La Silla-Teleskope sind geschlossen, um die empfindlichen Instrumente vor den rauen Bedingungen und dem eisigen Wetter zu schützen. Inmitten der weißen Landschaft sticht vor allem die silberne Kuppel des MPG/ESO 2,2-Meter Teleskops heraus. Zur Abenddämmerung öffnen sich für gewöhnlich die Kuppeln, und die Teleskope beginnen mit ihrer nächtlichen Routine der Beobachtung des Kosmos. Trotz seiner Lage in einem sehr trockenen Gebiet erhält La Silla gelegentlich etwas Niederschlag in Form von Schnee oder Sprühregen, wie man auf diesem frostigen Bild, geschossen von ESO-Fotobotschafter Malte Tewes, sehen kann. Aber obwohl es in der Atacamawüste richtig kalt werden kann, fallen die Temperaturen auf La Silla nur selten unter den Gefrierpunkt... Wie kann es dann dort Schnee geben? Die trockene ...
potw1509-de-be — Bild der Woche
Das New Technology Telescope der ESO beobachtet nochmals NGC 6300
2. März 2015: Dieses Bild zeigt das helle Zentrum und die verschlungenen Arme der Spiralgalaxie NGC 6300. Diese befindet sich in einer sternenreichen Region des Sternbilds Ara (der Altar) am Südhimmel. Dort gibt es eine ganze Reihe faszinierender Deep Sky-Objekte. NGC 6300 hat sehr ausgeprägte Spiralarme, die an ein Feuerrad erinnern und durch einen Balken im Zentrum verbunden sind. Während die Galaxie im sichtbaren Licht (dieses Bild) wie eine normale Spiralgalaxie aussieht, ist sie eigentlich eine Seyfert II-Galaxie. Solche Galaxien haben ungewöhnlich leuchtkräftige Zentren, die sehr energiereiche Strahlung aussenden. Das bedeutet, dass sie in Teilen des elektromagnetischen Spektrums außerhalb des sichtbaren Lichtes oft sehr hell sind. NGC 6300 birgt vermutlich ein Schwarzes Loch in seinem Zentrum, 300.000 mal massereicher als unsere Sonne. Dieses Schwarze Loch sendet hochenergetische Röntgenstrahlung aus und wird durch die Materie gespeist, die es in sich hineinsaugt. Dieses Bild von NGC 6300 wurde mit der ESO Faint Object Spectrograph and ...
potw1508-de-be — Bild der Woche
Sprenkel von Sternen und Schnee
23. Februar 2015: Dieses atemberaubende Panorama zeigt links der Mitte den Vulkan Licancabur, der sich hoch auf dem Chajnantor-Plateau nahe des Standorts des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) befindet. Die versprenkelten weißen Objekte am Himmel könnte man für Schnee halten, tatsächlich sind es aber Sterne. Der Licancabur erreicht 5920 Meter Höhe und liegt auf der Grenze zwischen Chile und Bolivien. Die Grenze zwischen den beiden Ländern verläuft über die nordöstliche Flanke des Vulkans, die unteren zwei Drittel der nordöstlichen Flanke gehören zu Bolivien. Der im Vordergrund des Bildes liegende hellee Streifen besteht aus schmalen, dünne Schneiden von verhärtetem Schnee und Eis. Die eisigen Nadeln, bekannt als Büßereis, sind ein natürliches Phänomen in dieser Region, siehe potw1221. Nicht natürlichen Ursprungs ist der Lichtschein am linken Rand des Bildes, der vom Straßenlicht der kleinen Stadt San Pedro de Atacama ausgeht. Dieses Foto wurde nahe der ALMA-Anlage vom ESO-Fotobotschafter Babak Tafreshi aufgenommen. Links Babak Trafreshis Bildarchiv ...
potw1507-de-be — Bild der Woche
Ein neuer Morgen auf La Silla
16. Februar 2015: In dieser neuen Aufnahme vom La Silla-Observatorium der ESO ist der Übergang von der Nacht zum Tag festgehalten. Der Mond hängt tief und schon aufgehellt durch die Morgensonne zur Linken. Das Bild, aufgenommen von ESO-Fotobotschafter Alexandre Santerne, zeigt außerdem das 3.6-Meter-Teleskop der ESO oben rechts. Das Teleskop, das sich 2400 Meter über dem Meeresspiegel befindet und hier eine Silhouette im Schatten der Morgendämmerung bildet, wurde 1976 eingeweiht. Es arbeitet aktuell mit dem HARPS-Spektrografen, dem weltweit produktivsten Exoplanetenjäger. La Silla war das erste Observatorium der ESO. Es wurde 1969 eröffnet und liegt 600 Kilometer nördlich von Santiago de Chile am Rande der Atacamawüste. La Silla war das größte astronomische Observatorium seiner Zeit und führte Europa an die vorderste Front der astronomischen Forschung. Wie auf dem Bild verdeutlicht, bietet der Himmel über La Silla kristallklare Bedingungen für astronomische Beobachtungen mit über 300 klaren Nächten im Jahr. Gesprenkelt mit entfernten Sternen, ist dies ...
potw1506-de-be — Bild der Woche
Eine astronomische Aussicht
9. Februar 2015: Wenn man nachts den Kontrollraum des Very Large Telescope (VLT) verlässt, wird man von einem atemberaubenden Anblick empfangen: Tausende von Sternen bedecken den Himmel und die Milchstraße erstreckt sich von einem Horizont zum Anderen. Dunkle Streifen durchziehen die Milchstraße, dichte Wolken aus Staub und Gas, die das Licht der Hintergrundsterne schwächen. Die unterschiedlichen Farben der umgebenden sichtbaren Sterne resultieren aus ihrem unterschiedlichen Lebensalter und ihren Temperaturen – junge, heiße Sterne sind bläulich, während die ältere kühlere Generation in rot und orange leuchtet. Für Astronomen bedeutet eine Ansicht wie diese, dass gute Daten wegen der Abwesenheit von störendem Mondlicht gewonnen werden können. Um den Himmel so dunkel wie möglich zu erhalten, werden alle nicht benötigten Beleuchtungen innerhalb des Kontrollgebäudes ausgeschaltet und Lichtschutzrollos werden vor die Fenster gezogen. Außerhalb des Gebäudes bewegen sich die Astronomen mit Hilfe von Leuchten, die bevorzugt mit einem roten Filter versehen sind und erhalten sich so den ...
potw1505-de-be — Bild der Woche
Mittsommernacht mit Sprites – seltenes Phänomen mit der Kamera auf La Silla eingefangen
2. Februar 2015: Diese einzigartige und spektakuläre Aufnahme vom La Silla-Observatorium der ESO zeigt einen wolkenlosen Himmel mit rotem und grünem Nachthimmelsleuchten, geschmückt mit himmlischen Objekten. Große und Kleine Magellanschen Wolke liegen knapp rechts von der Bildmitte, der rosarote Schein mehrerer Sternentstehungsgebiete und der schwache grünliche Schweif eines Meteors liegen gerade linkerhand der Milchstraße. Diese auffälligen himmlischen Stammgäste verblassen allerdings durch die Anwesenheit eines weitaus schwerer fassbaren und weitaus näher zur Boebachtungsposition liegenden Objekts. Die sechs kleineren Ausschnitte unter dem Hauptbild zeigen in vergrößerter Darstellung ein extrem seltenen Phänomen, das man als Sprites bezeichnet. Ein paar Stunden vor Tagesanbruch – signalisiert durch das pyramidenförmige von der Basis der Milchstraße aufsteigende Zodiakallicht – entstand ein heftiger Gewittersturm am entfernten Horizont und die Erdatmosphäre wurde zum Schauplatz dieses vergänglichen Ereignisses. Benannt nach Shakespeares schelmischem Geist Puck aus dem Sommernachtstraum und dem Luftgeist Ariel aus Der Sturm werden Sprites durch Unregelmäßigkeiten der Ionosphäre verursacht, sehr hoch ...
potw1504-de-be — Bild der Woche
Himmelsnomade im Mittelpunkt
26. Januar 2015: Auf diesem neuen ESO-Bild öffnet der Anbruch der Nacht den Vorhang für eine theatralische Darbietung, die sich vor wolkenlosem Himmel über La Silla präsentiert. Als Hauptdarsteller dieser aktivitätsgeladenen Szenerie sind der Komet Lovejoy, der grünlich in der Mitte des Bildes leuchtet, die Pleiaden oben rechts und der Californianebel zu erkennen, der direkt rechts neben Lovejoy als roter Gasbogen für Kontrast sorgt. Ein Meteor fügt einen weiteren Lichtstreifen hinzu, der in das diffuse grüne Leuchten des Airglows am Horizont hineinzutauchen scheint. Die Teleskope von La Silla stellen das Publikum dieses Himmelsschauspiels dar. Ein dünner Schleier von niedrig stehenden Wolken klammert sich an die Ebene unterhalb des Observatoriums, die von der Panamericana durchzogen wird. Der Schweif von Komet Lovejoy wird durch Sonnenwinde von dem Kometen weggedrückt. Kohlenstoffhaltige Bestandteile, die von der ultravioletten Strahlung der Sonne angeregt wurden, geben ihm seinen auffällig grünen Farbton. Dies ist das erste Mal in über 11.000 Jahren, ...
potw1503-de-be — Bild der Woche
Sonnen- und Monduntergang
19. Januar 2015: Dieses atemberaubende Bild zeigt die Aussicht vom Paranal-Observatorium der ESO in Chile kurz nach Sonnenuntergang. Die letzten Lichtstrahlen des Tages erzeugen den eindrucksvollen orangefarbenen Schleier, indem sie den dunstigen unteren Teil der Atmosphäre durchlaufen und die perfekte Szenerie für das neue Bild der Woche erzeugen. Aufgrund der langen Belichtungzeit kann man Strichspuren erkennen, die durch die Bewegung der Sterne aufgrund der Rotation der Erde erzeugt werden. Die Spuren erinnern ein wenig an gestrichelte Linien, ein Effekt der durch die Überlagerung mehrerer Einzelbilder mit kurzen dazwischenliegenden Pausen erzeugt wird. Die Verwacklung am unteren Ende der Strichspuren entstand durch das Verschieben der Kamerastellung. Am linken unteren Bildrand sieht man den Pfad des langsam untergehenden, sichelförmigen Mondes, wie er scheinbar im Pazifischen Ozean versinkt. Der Mond ist ohne Spuren sichtbar, da er mit kurzen Einzelbelichtungen aufgenommen wurde. In der Bildmitte ist zudem ein Meteor als vertikaler Strich zu erkennen, außerdem sind die blinkenden ...
potw1502-de-be — Bild der Woche
Ein flacher Armazones
12. Januar 2015: Durch den kontinuierlichen Baufortschritt an der Beobachtungsplattform für das European Extremely Large Telescope (E-ELT) ist der Gipfel des Cerro Armazones nicht nur von einer Schicht aus grauem Staub bedeckt und mit schweren Fahrzeugen übersäht, mittlerweile sieht er auch deutlich flacher aus. Diesen Schnappschuss der eindrucksvollen Arbeiten hat ESO-Fotobotschafter Gerd Hüdepohl mit einem Quadrocopter aufgenommen. Er zeigt einen Ausschnitt der chilenischen Küstenregion mit dem Cerro Paranal und dem Very Large Telescope Hintergrund deutlich erkennbar. Die Atacamawüste mit ihren zerklüfteten Bergen zerfließt zum Horizont hin in ein dunstiges Blau. Sie bietet eine weitgehend karge aber atemberaubende Bühne für das E-ELT, dass weltweit das größte optische und Nah-Infrarot Teleskop sein wird. Der klare Himmel der Atacama bietet dem E-ELT die perfekten Bedingungen, um das Universum mit einer Schärfe zu beobachten, die selbst das Hubble Space Telescope weit übertrifft. Wenn es in den Betrieb geht, wird das gewaltige Teleskop auf die Jagd nach bewohnbaren ...
potw1501-de-be — Bild der Woche
Wings for Science-Flug über APEX
5. Januar 2015: Hoch oben auf dem Chajnantor-Plateau in der chilenischen Atacamawüste, auf einer Höhe von 5100 Metern, befindet sich das Atacama Pathfinder Experiment APEX. APEX ist ein Vorläuferteleskop von ALMA, dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array, eine revolutionäre neue Teleskopanordnung, die die ESO zusammen mit ihren internationalen Partnern in der Nähe von APEX auf dem Chajnantor-Plateau gebaut hat. APEX basiert auf einem Prototypen mit 12-Meter-Antennenschüssel, die für das ALMA-Projekt konstruiert wurde und findet viele interessante Objekte, die dann von ALMA genauer untersuchen werden. Dieses spektakuläre Luftbild wurde im Dezember 2012 von Clémentine Bacri und Adrien Normier aufgenommen, zwei Mitgliedern der gemeinnützigen Organisation Wings for Science, die sich mit einem speziellen umweltfreundlichem Ultraleichtflugzeug auf einer einjährigen Reise um die Welt befanden. Auf ihrer Reise helfen sie Wissenschaftlern durch ihre Luftunterstützung, zum Beispiel bei Luftprobennahmen, Archäologie, Beobachtungen zur biologischen Artenvielfalt oder 3D-Geländeerfassung. Die ESO hat eine fortlaufende Partnerschaft mit dem ORA Wings for Science-Projekt. Kurze ...
potw1452-de-be — Bild der Woche
Ein Vogel, oder…?
29. Dezember 2014: Hier ist eine Strichspuraufnahme über dem La Silla-Observatorium der ESO gezeigt. Eine ganze Reihe einzelner Bilder wurden für diese eindrucksvolle Aufnahme kombiniert, so dass durch die Erdrotation lange Strichspuren um den Himmelssüdpol festgehalten werden können. Im Vordergrund ist die silberne Kuppel des MPG/ESO 2.2-Meter-Teleskops zu sehen. Weiter in der zurück liegen als nächstes die weiße Kuppel des 1-Meter-Schmidt-Teleskops der ESO, das rechteckige Gebäude des New Technology Telescope und im Hintergrund die beiden Kuppeln des 3.6-Meter-Teleskops der ESO mit dem angrenzenden und mittlerweile stillgelegten Coudé Auxiliary Telescope. Was aber sind die Streifen am Himmel? Ist das ein Vogel? Oder ein Flugzeug? Ja, es handelt sich tatsächlich um ein Flugzeug. Genauer gesagt sind drei horizontale Spuren von drei verschiedenen Flugzeugen zu sehen, die sich von links nach rechts über den Himmel bewegen. Sie bewegen sich nicht mit den Sternen mit, sind also deutlich näher… Tatsächlich befindet sich La Silla in der Nähe ...
potw1451-de-be — Bild der Woche
Die Europäische Südsternwarte wünscht Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!
22. Dezember 2014: Die Mitarbeiter der Europäischen Südsternwarte wünschen Frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2015!
potw1450-de-be — Bild der Woche
Regenbogenaufgang
15. Dezember 2014: Regenbögen werden wegen des freundlichen Farbenschimmers bewundert, den sie an sonst dunklen und düsteren Tagen bringen, und dieser hier ist keine Ausnahme. Dieser seltene Regenbogen erschien über der Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) Operations Support Facility (OSF), die etwa 2900 Meter über dem Meeresspiegel bei San Pedro de Atacama liegt. Die OSF ist die Betriebsbasis für die ALMA-Anlage, die nochmal deutlich höher auf über 5000 Metern auf dem Chajnanor-Plateau liegt. Die OSF ist nicht nur der Ort für den Betrieb des riesigen ALMA-Observatoriums, hier werden auch neue Technologien zusammengebaut, integriert und verifiziert, bevor sie an ihren endgültigen Einsatzort auf Chajnantor gebracht werden. Die Bestandteile werden auf der OSF montiert und getestet, da die Luft hier noch viel dichter als auf dem Plateau ist und Arbeiter ihre Tätigkeiten ohne die in großer Höhe vorhandenen nachteiligen Gesundheitsrisiken durchführen können. Der Regenbogen wurde von ESO-Mitarbeiter Armin Silber aufgenommen.
potw1449-de-be — Bild der Woche
Über den Wolken...
8. Dezember 2014: La Silla liegt von allen Observatorien der ESO in Chile auf der niedrigsten Höhe über dem Meeresspiegel, noch etwa 200 Meter unterhalb des Paranals und etwa auf der halben Höhe von ALMA, das am oberen Ende des Chajnantor-Plateaus auf der Höhe von 5000 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Obwohl es das niedrigste Observatorium in Bezug auf die Höhe ist, werden Wissenschaftler an die extreme Höhe erinnert, wenn sie hinausgehen und ein Spektakel wie dieses beobachten können – Wolken unterhalb ihrer Füße! Da La Silla in den südlichen Ausläufern der Atacamawüste an einem der trockensten Plätze der Welt liegt, mag es überraschend wirken in dieser Region Wolken anzutreffen, aber das trockene Klima ist das Resultat des peruanischen Humboldtstroms. Er wird durch Aufwärtsströmungen von kaltem Wasser aus den Tiefen des nahen Pazifischen Ozeans verursacht und fließt dann weiter nördlich entlang der Westküste von Südamerika. Er ist aktuell für die Trockenheit der Atacamawüste ...
potw1448-de-be — Bild der Woche
Überraschung in einer Wolke
1. Dezember 2014: Dieses Bild zeigt eine Region in der Milchstraße, die im Sternbild Skorpion liegt, nahe der zentralen Ebene der Milchstraße. Die Region beherbergt eine dichte Wolke aus Gas und Staub, die zur Molekülwolke IRAS 16562-3959 gehört und hier als orangefarbener Fleck in der reichen Ansammlung von Sternen im Zentrum des Bildes erkennbar ist. Wolken wie diese sind Brutgebiete für neue Sterne. Im Zentrum dieser Wolke ist das helle Objekt G345.4938+01.4677 durch den Schleier von Gas und Staub gerade noch sichtbar. Dabei handelt es sich um einen sehr jungen Stern, der noch in der Entstehung begriffen ist, während die Wolke unter ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammenfällt. Der junge Stern ist sehr hell und massereich – er hat ungefähr die 15-fache Masse der Sonne – und machte mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) vor Kurzem Schlagzeilen. Ein Team von Astronomen machte überraschende Entdeckungen innerhalb von G345.4938+01.4677 – sowohl eine große Scheibe ...
potw1447-de-be — Bild der Woche
Blick in das Herz von Mira A und ihrem Begleiter
24. November 2014: P { margin-bottom: 0.21cm; direction: ltr; color: rgb(0, 0, 0); line-height: 0.5cm; widows: 2; orphans: 2; }P.western { font-family: "Arial",serif; font-size: 9pt; }P.cjk { font-size: 9pt; }P.ctl { font-family: "Arial"; font-size: 9pt; }A:link { } Das Studium roter Riesensterne verrät den Astronomen etwas über die Zukunft der Sonne – und wie vorangegangene Generationen von Sternen die für das Leben notwendigen Elemente über das Universum verteilt haben. Einer der bekanntesten Roten Riesen am Himmel ist Mira A, Teil des Doppelsternsystems Mira, das ungefähr 400 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt. In diesem Bild enthüllt ALMA das verborgene Leben von Mira. Mira A ist ein alter Stern, der bereits begonnen hat die Produkte seiner Lebensarbeit in den Raum zurückzuführen. Mira As Begleitstern mit dem Namen Mira B umkreist ihn etwa in der doppelten Entfernung von der Sonne zu Neptun. Mira A erzeugt einen schwachen Sternwind, der das umliegende Material behutsam umformt. ALMA ...
potw1446-de-be — Bild der Woche
Heavy Metal
17. November 2014: Haben Sie sich je gefragt, wie es im Inneren der Kuppeln des Very Large Telescope aussieht? Hier ist die Antwort. Dieses Bild der Woche zeigt den Aufbau eines der VLT-Hauptteleskope (engl. Unit Telescopes, kurz UTs) – in diesem fall von von UT3, das auch den Namen Melipal trägt. Wie hier vom Mondschein beleuchtet zu sehen, trägt eine zentrale Stahlstruktur des Teleskops die optischen Komponenten. Dem Hauptspiegel mit 8,2 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 23 Tonnen ermöglicht ein stabiler Rahmen die Rotation innerhalb der Struktur, während die hohe optische Auflösung erhalten bleibt. Der bewegliche Rahmen selbst wiegt über 430 Tonnen, ungefähr das Gleiche wie ein voll beladener Jumbojet! Der Rahmen, die Optik und die Elektronik sind von einem weiteren Stahlbau umschlossen, der den Schutz vor den harten Umgebungsbedingungen der Atacamawüste gewährleistet. Melipal ist in der Mapuche-Sprache das Sternbild des Kreuz des Südens. Alle vier VLT Hauptteleskope tragen die Mapuche-Namen von ...
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