Bild der Woche 2014

14. Juli 2014

Ein tiefer Blick in den dunklen Himmel

Können Sie die Anzahl der hellen Punkte in diesem Bild zählen? Diese dicht gedrängte Deep Field-Aufnahme wurde mit dem Wide Field Imager (WFI) aufgenommen - einer Kamera, die an dem mittelgroßen 2,2-Meter-MPG/ESO-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile montiert ist.

Das Bild ist eines von fünf Himmelsausschnitten, die von der COMBO-17-Durchmusterung (Classifying Objects by Medium-Band Observations in 17 filters) abgedeckt werden. Dabei werden kosmische Objekte in einem relativ engen Gebiet des Südhimmels gesucht. Jeder der fünf Ausschnitte von COMBO-17 wurde mit 17 individuellen Farbfiltern aufgenommen und deckt am Himmel eine Fläche von der Größe des Vollmonds ab.

Die Durchmusterung hat bereits Tausende von zuvor unbekannten kosmischen Objekten sichtbar gemacht – über 25.000 Galaxien und zehntausende von entfernten Sternen und Quasaren, die zuvor außerhalb unseres Blickfeldes lagen, was verdeutlicht wie viel wir immer noch über das Universum lernen können.

Bei einigen der entferntesten Lichtflecken, die in dieser Aufnahme zu erkennen sind, handelt es sich um Galaxien, deren Licht neun oder zehn Milliarden Jahre unterwegs war, bevor es uns erreicht hat. Durch die Untersuchung von Galaxien unterschiedlichen Alters können Astronomen verstehen, wie sie sich zeitlich entwickeln – von nicht mehr ganz jungen, nahen Galaxien, die unserer Heimatgalaxie der Milchstraße ähneln, bis hin zu jungen und sehr weit entfernten Galaxien, die Aufschlüsse über die Anfangsphase des Kosmos liefern.

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7. Juli 2014

Die ESO aus der Vogelperspektive

Diese Luftbildaufnahme zeigt das weitläufige Gelände des Hauptsitzes der Europäischen Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) in Garching bei München. Während die ESO Teleskope betreibt, die in Chile verteilt sind, und sich somit in der südlichen Hemisphäre befinden, ist in Garching das wissenschaftliche, technische und administrative Zentrum der ESO angesiedelt, wo Entwicklungsprogramme durchgeführt werden, um die Observatorien mit den fortschrittlichsten Instrumenten ausstatten zu können.

Die beiden Gebäude in der Bildmitte mit ihrer abgerundeten Form sind die Hauptgebäude des ESO-Hauptsitzes – das Gebäude rechts oberhalb war über viele Jahre die Basis der Organisation, bevor kürzlich das untere Gebäude mit rotem Dach, das im Dezember 2013 eingeweiht wurde, als Erweiterung hinzukam. Das schwarze runde Bauwerk ist ein technisches Gebäude, in dem Arbeiten an neuen Instrumenten durchgeführt werden. Die einzelnen Hauptsitz-Gebäude sind durch die gekrümmten Brücken miteinander verbunden, die hier als dreiarmige schwarze Formen in der Mitte des Bildes zu erkennen sind.

Die neue Erweiterung, die von den Architekten Auer+Weber entworfen wurde, dient der Unterbringung der stetig ansteigenden Zahl von Mitarbeitern der ESO und erleichtert die astronomische Spitzenforschung in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase des größten optischen Teleskops der Welt, dem European Extremely Large Telescope (E-ELT). Vorher waren einige Mitarbeiter über den Campus in Garching verstreut und in Gebäuden untergebracht, die den weißen Blöcken auf der linken Seite des Bildes ähneln. Diese Luftaufnahme wurde am 9. Juni 2014 vom Luftfotografen Ernst Graf (graf-flugplatz.de) aufgenommen.

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30. Juni 2014

Impression eines Sonnenuntergangs

Die Sonne geht über dem Paranal-Observatorium unter, zeichnet zarte Farbnuancierungen über den Himmel und erinnert an Landschaftsbilder von Monet. Die spärlichen Wolken leuchten warm unter den letzten Strahlen der Sonne und die knackige Klarheit der Luft ist nahezu fühlbar – und betont warum die ESO diese Region in Chile für ihre Observatorien ausgewählt hat. Dämmerungsstrahlen – und Schatten der Wolken – weisen von der Sonne weg und scheinen am Sonnengegenpunkt zusammenzulaufen.

Zwei der vier Hilfsteleskope (engl. Auxiliary Telescopes, kurz ATs) des Very Large Telescopes (VLT) sind linkerhand zu sehen und warten geduldig auf den Einbruch der Dunkelheit, um mit der Erkundung des Kosmos zu beginnen.

Wenn die Sonne untergegangen ist, leiten die 1,8-Meter Spiegel der ATs Sternlicht zum Very Large Telescope Interferometer (VLTI), wo es kombiniert wird, um die schärfsten Abbilder des Universums zu erzeugen. Die beweglichen ATs sind auf Schienen montiert und können auf der VLT Anlage verschoben werden, um den Himmel aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beobachten.

Dieses Bild wurde am 8. März 2013 von Roger Wesson, einem Mitarbeiter der ESO, der am Paranal-Observatorium arbeitet, in der Your ESO Pictures-Flickrgruppe veröffentlicht.


23. Juni 2014

Der künstliche Stern des VLT

Dieses neue Bild, das von ESO-Fotobotschafter Gianluca Lombardi aufgenommen wurde, zeigt eine überwältigende Zahl von Farben, die von einem pinken Schleier am unteren Bildrand bis zum Blau und Weiß der darüberliegenden Milchstraße reichen. Die im Vordergrund sichtbaren Blöcke sind die Hauptteleskope des Very Large Telescope (VLT), die am Paranal-Observatorium in Chile stehen.

Mitten durch die Szene schießt ein greller gelber Strich. Der auffällige Strahl ist der Laserleitstern des VLT, der ein Teil des Adaptiven Optiksystems des Teleskops zur Kompensation des Einflusses der Atmosphäre ist. Das Licht von Himmelsobjekten wird beim Passieren der Atmosphäre durch lokale Turbulenzen verzerrt. Wann immer es möglich ist, nutzen Astronomen einen hellen Stern, um ihre Beobachtungen zu kalibrieren, aber wenn kein ausreichend heller Stern nahe genug an ihrem Ziel liegt, müssen sie auf einen künstlichen Stern zurückgreifen – erzeugt durch einen hellen durchdringenden Laser, der auf den Nachthimmel weist, wie auf diesem Bild gezeigt.


16. Juni 2014

Die Straße zur Zukunft

Diese aktuelle Aufnahme zeigt die Fortschritte beim Bau der Straße, der Beobachtungsplattform und des Betriebsgrabens am zukünftigen Standort des European Extremely Large Telescope (E-ELT) auf dem Cerro Armazones. Unten rechts sieht man das Basislager, während sich die neue Straße um den Fuß des Berges windet.

Die chilenische Firma ICAFAL Ingeniería y Construcción S.A. hat im März 2014 mit den Tiefbauarbeiten für das E-ELT begonnen und dabei zunächst den Bau einer Straße auf den Gipfel in Angriff genommen. Die Arbeiten daran werden schätzungsweise 16 Monate dauern. Die neue Straße wird den Bau des riesigen teleskopes überhaupt erst ermöglichen und wird insgesamt 11 Meter breit sein, 7 Meter davon werden asphaltiert.

Sebastián Rivera Aguila, der als Bauarbeiter bei der Baufirma tätig ist, konnte diesen Anblick am 12. Juni 2014 aus einem Linienflugzeug heraus einfangen und ist begeistert: "Es ist alles andere als einfach, solche Arbeiten mitten in der Wüste durchzuführen, aber ich bin unglaublich stolz und sehr glücklich Teil dieses wichtigen Projekts zu sein. Vielen Dank an ICAFAL und die ESO, die uns hier Geschichte schreiben lassen."

Am 19. Juni 2014 hat ICAFAL begonnen, Sprengungen am Gipfel des Cerro Armazones durchzuführen. Dabei wurden etwa 5000 Tonnen Gestein gelöst. Diese erste Sprengung ist Teil eines großräumigeren Prozesses, in dem der Gipfel eingeebnet und so bearbeitet wird, dass das 39-Meter-Teleskop und die dazugehörigen Gebäude am Observatorium dort errichtet werden können. Am paranal-Observatorium etwa 20 Kilometer vom Sprengort entfernt, fand eine Zeremonie zum ersten Spatenstich statt, um diesen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Bau des E-ELT zu feiern. die Veranstaltung wurde per Livestreamzwischen 16:30 UTC bis etwa 18:30 UTC (18:30-20:30 MESZ) übertragen. Zuschauer konnten außerdem den Livetweets von @ESO unter dem Hashtag #EELTblast folgen und auf Englisch Fragen stellen, die zum Teil live beantwortet wurden.


9. Juni 2014

Sonnenaufgang über dem VLT

Dieses Bild zeigt den Beginn eines Sonnenaufgangs über dem Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium in Chile. Auf diesem Foto ist eines der Hauptteleskope des VLTs unten rechts beleuchtet durch Mondlicht sichtbar. Weiter entfernt zeigen zwei Hilfsteleskope aufwärts.

Das VLT besteht aus vier 8,2 Meter-Hauptteleskopen (engl. Unit Telescopes, kurz UTs) und vier beweglichen 1,8 Meter Hilfsteleskopen (Auxiliary Telescopes, ATs). Die Teleskope können zu einem riesigen Interferometer zusammengeschaltet werden: dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI). Das von jedem Teleskop gesammelte Licht wird im VLTI durch ein komplexes System von Spiegeln in unterirdischen Tunneln überlagert und erlaubt Astronomen bis zu 16 mal feinere Details als es mit den einzelnen UTs möglich wäre wahrzunehmen.

Das Bild wurde von Nicolas Blind aufgenommen, einem Astronomen, der das Paranal Observatorium für ein paar Tage im Dezember 2012 besucht hat. Blind war nur wenige Tage am Observatorium, aber hatte einen wahrlich denkwürdigen Besuch. „Die absolute Stille an diesem Platz ist so friedlich und entspannend“, sagt er. „Man hört nur den Klang des Windes oder vielleicht eine in diese verlassene Region verirrte Fledermaus. Der unverfälschte Himmel am Paranal erinnert mich jedes Mal daran, wie klein wir sind und verbindet mich wieder mit dem Grund, warum ich die Astronomie als Beruf gewählt habe.“

Das Paranal-Observatorium bietet unglaubliche 330 klare Nächte im Jahr. Tatsächlich ist das VLT dank der Technologie, den Mitarbeitern und den klaren Bedingungen die produktivste, bodengebundene Anlage in der Welt.

Nicolas Blind hat dieses Foto in der "Your ESO Pictures"-Flickrgruppe veröffentlicht. Flickr wird regelmäßig durchgesehen. Die besten Fotos werden ausgewählt und in unserer populären Bild der Woche-Reihe oder in unserer Bildergalerie veröffentlicht.

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2. Juni 2014

Eingehüllt in Sterne

Angestrahlt vom schwachen Licht des untergehenden Mondes gibt sich das Hauptteleskop 4 (engl. Unit Telescope 4, kurz UT4) vom Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium auf diesem Bild vom Sternhimmel umgeben, den es NAcht für Nacht untersucht.

Die majestätische Maschine befindet sich hoch oben auf dem Cerro Paranal, auf einer Höhe von an altitude of 2635 Metern über dem Meeresspiegel. Der Paranal beherbergt eine größere Ansammlung von Teleskopen, die gemeinsam das fortschrittlichste astornomische Observatorium der Welt für das sichtbare Licht bilden und ist die Vorzeige-Anlage der ESO.

UT4, auch bekannt unter dem Namen Yepun (die Venus), ist eins der vier Hauptteleskope, die das VLT ausmachen, das zusammen mit vier weiteren Hilfsteleskopen (engl. Auxiliary Telescopes) auch als hochempfindliches Very Large Telescope Interferometer (VLTI) arbeiten kann. Das Teleskop mit seinem präzisen 8,2 Meter durchmessenden Hauptspiegel studiert die Sterne aus einem thermisch kontrollierten Schutzbau heraus und geht so den Geheimnissen des Uiversums auf den Grund.

Die anderen drei Hauptteleskope heißen Antu (die Sonne), Kueyen (der Mond) und Melipal (Das Kreuz des Südens). Die Namen stammen aus der Sprache des Mapuche-Volks, das aus der Gegend etwa 500 Kilometer südlich von Santiago de Chile stammt.

Dieses Foto wurde von dem Fotografen John Colosimo aufgenommen, dem es hiermit gelungen ist, sowohl die Schönheit als auch die Komplexität eines VLT-Hauptteleskops einzufangen.

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26. Mai 2014

Ein Strom von Sternen über dem Paranal

Der Himmel über dem Paranal-Observatorium im Norden Chiles ist ein wahrer Genuss für die ESO-Fotobotschafter, die ständig mit neuen Techniken experimentieren um noch eindringlichere Ansichten der einzigartigen, trockenen Landschaft und der hochmodernen Anlagen vor Ort zu gewinnen.

Aus diesem Anlass hat Gianluca Lombardi viele langbelichtete Aufnahmen kombiniert, um dieses atemberaubende Ergebnis zu erhalten – das Very Large Telescope (VLT) mit seinen Hilfsteleskopen, ihre Bewegung erscheint als verwaschenes Flimmern unterhalb eines Stromes von Sternen während die scheinbare Bewegung der Sterne über den Himmel ausgedehnte Strichspuren auf der Kamera hinterlässt, weil die Erde rotiert.

Das VLT ist das Aushängeschild der ESO. Es ist das weltweit produktivste Observatorium und das fortschrittlichste optische Instrument, das je gebaut wurde.


19. Mai 2014

Groß und größer

Eine kleine Menschenmenge trifft sich bei den Teleskopen am Paranal-Observatorium der ESO in Chile. Für die meisten von uns markiert der Sonnenuntergang das Ende des Arbeitstags – eine Zeit zum Ausruhen. Aber nicht hier: Zur Nachtzeit wird hier die wirkliche Arbeit mit einem klaren Nachthimmel als Arbeitsplatz geleistet.

Die Menge wirkt durch die Teleskope links von ihnen winzig klein. Die Schutzbauten beherbergen die vier 1.8-Meter Hilfsteleskope, die Teil des Very Large Telescope (VLT) sind. Aber der wahre Riese auf dem Bild ist ganz links zu sehen. Während die Hilfsteleskope die Menschen klein wirken lässt, wirken sie selber wiederum neben dem VLT-Hauptsteleskop wie Ameisen. Das VLT besteht aus vier 8.2-Meter Teleskopen wie diesem, einem der größten Teleskope der Welt.

Wenn Sie glauben das ist groß, warten Sie auf das European Extremely Large Telescope (E-ELT), geplant ist das First Light für Anfang der 2020er Jahre. Sein Hauptspiegel wird einen Durchmesser von 39 Meter besitzen! Wenn wir in die Zukunft blicken, wird die ESO dieser Welt bessere und größere Augen zum Himmel bringen.


12. Mai 2014

Strichspuren über den Kakteen der Atacamawüste

Dieses prachtvolle in der Atacamawüste in Chile gewonnene Bild zeigt Strichspuren von Sternen, die den himmlischen Südpol umgeben, über einer von Kakteen dominierten Landschaft. Die Strichspuren zeigen den scheinbaren Weg der Sterne am Himmel, wenn die Erde langsam rotiert. Sie wurden durch langbelichtete Aufnahmen gewonnen.

Eine abschließende längere Belichtung wurde den prächtigen Spuren überlagert und zeigt viele weitere, schwächere Sterne und die gerade über dem Horizont aufgehende Milchstraße mit ihren Bereichen aus dunklem Staub und dem wohlbekannten rötlich leuchtenden Carinanebel. Weiter rechts sind die Satellitengalaxien der Milchstraße sichtbar, die Große (Mitte oben) und Kleine (rechts unten) Magellansche Wolke.


5. Mai 2014

Aufgereihte Planeten über La Silla

Die Sonne geht unter auf La Silla, einer der Beobachtungsanlagen der ESO in Chile, und erzeugt dabei ein glühend orangenes Leuchten entlang des Horizonts.

Dieses Bild, aufgenommen von David Jones im Juni 2013, zeigt zusätzlich eine Kette von drei Planeten über den Kuppeln der ESO-Teleskope. Das Trio links der Bildmitte besteht aus Jupiter (unten links, fast unsichtbar in den Dämmerungsfarben), Venus (Mitte) und Merkur (weiter rechts oben) – siehe auch das beschriftete Bild.

Aufreihungen wie diese gibt es nur alle paar Jahre und sie sind für Fotografen und Astronomen ein besonderer Genuss. Wenn drei (oder mehr) himmlische Objekte wie hier am Himmel aufgereiht sind, bezeichnet man das als Syzygium. Wefen Sie auch einen Blick auf dieses Syzygiumbild, es zeigt fast dieselbe Szene (aus dem Mai 2013).

Das Bild wurde während einer fünftägigen Beobachtungskampagne mit dem 3.6-Meter New Technology Teleskope auf La Silla aufgenommen, und so war ich sehr glücklich gerade zum richtigen Zeitpunkt Beobachtungszeit bekommen zu haben, um dieses Bild aufzunehmen”, erklärt Fotograf Dave Jones. „Diese Anordnung der drei Planeten dauerte nur etwa eine Woche und wird so das nächste Mal erst im Jahr 2026 stattfinden. Damit ist dies ein sehr glücklicher Schnappschuss!

An einem der trockensten Orte der Erde in den Ausläufern der Atacamawüste in Chile sind die atmosphärischen Bedingungen hier auf La Silla so stabil, dass sie kristallklare Ansichten unseres Nachthimmels ermöglichen. Dieses Bild ist eine Überlagerung zweier Fotos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten und erzeugt eine detaillierte Ansicht der Beobachtungsanlage während des Sonnenuntergangs.

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28. April 2014

Lamas bei La Silla

Dieses Bild zeigt einen altertümlichen, sonnenverbrannten Felsbrocken nahe dem La Silla-Observatorium der ESO in Chile in den Ausläufern der Atacama-Wüste auf einer Höhe von 2400 Metern über dem Meeresspiegel.

Auf dem Steinbrocken sind unterschiedliche Petroglyphen - also Felszeichnungen – sichtbar, die Menschen und Lamas darstellen. Lamas waren sehr wichtig für die frühen südamerikanischen Kulturen, waren sie doch Lieferanten von Nahrung und Wolle und wurden als Lastentiere zum Transport von Waren über das Land eingesetzt. Die Bedeutung der Lamas spiegelt sich auch im Glauben der präkolumbianschen Menschen wider, die die Region besiedelten – die Inkahirten beteten ein göttliches, vielfarbiges Lama mit dem Namen Uruchillay an, von dem gesagt wurde dass es über die Tiere wacht. Der Name Uruchillay wurde von den antiken Inka-Astronomen auch für das Sternbild der Leier verwendet.

Das Lama wurde auch in weiteren Sternkonstellationen der Inkas verehrt. Diese Sternbilder wurden von dunklen Flecken auf der hellen Ebene der Milchstraße gebildet, im Gegensatz zu den hellen hervorstechenden Sternen in der westlichen Tradition. Eine dieser Konstellationen war unter dem Namen Yacana (Das Lama) bekannt und erstreckt sich vom galaktischen Zentrum in Richtung des Kreuz des Südens, sein Auge ist unser kosmischer Nachbar Alpha Centauri.

Das Bild wurde von dem versierten professionellen Astronomen Håkon Dahle aufgenommen. Er hat das Bild in der Your ESO Pictures-Flickrgruppe veröffentlicht. Die Flickrgruppe wird regelmäßig durchgesehen und die besten Bilder werden ausgewählt, um in der populären Bild-der-Woche-Serie oder in unseren Bildergalerien veröffentlicht zu werden.

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21. April 2014

Lastentiere

„Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende“ sagt ein altes Sprichwort, vielleicht wäre in diesem Fall die Phrase „viele Reifen machen der Arbeit bald ein Ende“ passender. Hier ist Otto abgebildet, einer der zwei ALMA-Transporter zusammen mit seiner Gefährtin Lore. Otto und Lore sind für den Transport der ALMA-Antennenschüsseln auf das Chajnantor-Plateau zuständig, einer Observatoriumsanlage auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel im Norden Chiles. Seit dem Aufstellen der Antennen vor Ort haben die Trucks die zusätzliche Aufgabe, sie nach den Bedürfnissen der Wissenschaftler umzupositionieren. Otto kann in diesem Video in Aktion betrachtet werden.

Die zwei leistungsstarken Giganten sind die ultimativen maßgeschneiderten Vehikel. Sie wurden speziell für die ESO vom deutschen Fahrzeugbauer Scheuerle entwickelt, die eine beeindruckende Liste schwerer Transportfahrzeuge wie für die Antares-Rakete und eine Ölbohrplattform mit einem atemberaubenden Gewicht von 15.000 Tonnen vorweisen können!

Die Transporter sind bis auf die Farbe der Sicherheitsgeländer auf dem Fahrzeug identisch. Otto hat wie auf dem Bild zu sehen rote Geländer und Lore kann man an grünen Geländern identifizieren. Jedes Fahrzeug wird von zwei Dieselagaggregaten mit jeweils 700 PS also in Summe 1400 PS angetrieben. Beide Fahrzeuge können auch ferngesteuert werden und erlauben den Operateuren die Positionierung der Antennen mit Millimetergenauigkeit.

Die ALMA-Transporter sind ein integraler Bestandteil der ALMA-Anlage, so dass sie als Teil des Teleskops betrachtet werden können. Ohne die beiden Vehikel wäre der Bau, der Betrieb und die Aufrechterhaltung des Antennenfelds nicht möglich.

Das Bild wurde von José Velásquez aufgenommen.


14. April 2014

La Silla possiert für eine Ultra HD-Aufnahme

Ein Vorhang von Sternen umgibt das 3,58-Meter New Technology Telescope (NTT) in dieser neuen Ultra High Definition-Aufnahme der ESO Ultra HD-Expedition [1]. Es wurde während der ersten Aufnahmenacht am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen, das auf 2400 Metern über dem Meeresspiegel in den Ausläufern der chilenischen Atacama Wüste liegt.

Die majestätische Teleskopkuppel ist perfekt auf die Zentralregion der Milchstraße ausgerichtet – der hellsten Region und dem Bereich, der das galaktische Zentrum verhüllt. Der unverwechselbare achteckige Schutzbau, der das NTT beherbergt, steht groß im Bild – die Silhouette hebt sich gegen den glitzernden Kosmos darüber ab und fast scheint es die Milchstraße aufessen zu wollen. Der Teleskopschutzbau war seinerzeit ein technologischer Durchbruch und wurde im Jahr 1989 fertiggestellt.

Links der Milchstraße ist der hellorange Stern Antares im Herzen des Skorpions sichtbar. Saturn ist als hellster Punkt links oberhalb von Antares sichtbar und Alpha und Beta Centauri leuchten oben rechts im Bild. Das Kreuz des Südens und der Kohlensack-Dunkelnebel zeichnen sich oberhalb von Alpha und Beta Centauri ab.

La Silla war das erste Observatorium der ESO und wurde im Jahr 1969 eingeweiht. Das auf dem Bild sichtbare NTT war das weltweit erste Teleskop mit einem computergesteuerten Hauptspiegel und ebnete den Weg für neue Teleskopentwicklungen und das Very Large Telescope der ESO.

Endnote

[1] Das Expeditionsteam besteht aus dem ESO Videofotografen Herbert Zodet und den drei ESO-Fotobotschaftern Yuri Beletsky, Christoph Malin und Babak Tafreshi. Informationen über die Technologiepartner der Expedition finden Sie hier und ihren Blog hier.


31. März 2014

Aufnahme des Universums in Ultra High Definition

Dieses Foto, das am Paranal-Observatorium der ESO aufgenommen wurde, ist die erste Fotografie der Ultra HD-Expediton der ESO – einer Pionierreise, die gerade von vier angesehenen Videofilmern und ESO-Fotobotschaftern unternommen wird [1]. Ausgestattet mit den modernsten Ultra HD-Tools [2][3] nimmt das Team drei einzigartige Beobachtungsstandorte der ESO in Chile in all ihrer Pracht auf. Gleichzeitig dokumentieren die Teammitglieder die Reise und das Drumherum in einem Blog.

Die vier Hauptteleskope - Antu, Kueyen, Melipal and Yepun – eines der Hilfsteleskope des Very Large Telescope (VLT) und das VLT Survey Telescope (VST) sind in diesem Bild aus einer ungewohnten Perspektive fest gehalten. Das Fischaugenobjektiv ermöglicht eine 360°-Aufnahme, wodurch eine eindringliche Paranal-Welt mit der Milchstraße im Zentrum entsteht.

Entfernte kosmische Juwelen sind über dem VLT verstreut zu sehen – sie durchziehen den saphirfarbenen Nachthimmel. Am oberen Bildrand stehen Mond und Venus nebeneinander und strahlen wunderschön an der Eklitpik ausgerichtet mit Saturn (direkt über der Kuppel im unteren Teil des Bildes) um die Wette. Antares, Vega und Altair – einige der helleren Sterne des Himmels – sind ebenso zu erkennen [4]. Zwei irreguläre Zwerggalaxien, Begleiter der Milchstraße und als Kleine und Große Magellansche Wolke bekannt, sind links neben dem Hilfsteleskop mit ihrem schwachen Leuchten zu erkennen. Das Ganzkuppel-Bildmaterial, das mit dem Fischaugenobjektiv während der Expedition erstellt wurde, wird demnächst kostenlos für Planetariumsshows zur Verfügung gestellt werden (wie zum Beispiel jene in der ESO Supernova-Einrichtung ab 2017).

Die Expedition begann in Santiago in Chile am 25. März 2014. Am folgenden Tag ist das Team zum ersten Zwischenstop losgezogen: dem Paranal-Observatorium der ESO, wo dieses Bild am 26. März 2014 entstanden ist. Hier werden sie die nächsten Tage damit verbringen, Zeitraffer-Standbildaufnahmen, Videos und Panoramaaufnahmen vom Paranal – der Heimat vom Very Large Telescope, dem Flagschiff der ESO – zu erstellen, bevor das Team weiterreist, um das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) und das La Silla-Observatorium ebenso im Bild festzuhalten. Am 8. April kehrt das Team nach Europa zurück.

Endnoten

[1] Das Team besteht aus dem ESO-Videofilmer Herbert Zodet sowie den drei ESO-Fotobotschaftern Yuri Beletsky, Christoph Malin und Babak Tafreshi. Informationen über die Technologiepartner der Expedition sind hier zu finden.

[2] Die Ausrüstung beinhaltet: Vixen Optics Polarie Star Tracker, Canon® EOS-1D C Kamera, Stage One Dolly und eMotimo TB3 3-Achsen motion control Kameraroboter, Angelbird SSD2go, LRTimelapse-Software. Peli™-Koffer, 4K PC-Arbeitsplätze von Magic Multimedia, Novoflex QuadroPod-System, Intecro-Batterien und Granite Bay-Software.

[3] Zu den Technologiepartner gehören: Canon, Kids of All Ages, Novoflex, Angelbird, Sharp, Vixen, eMotimo, Peli, Magic Multi Media, LRTimelapse, Intecro und Granite Bay Software.

[4] Die beschriftete Version dieses Bildes zeigt die Planeten und Sterne, die am Nachthimmel zu finden sind.

Link:

Blog der UHD-Expedition der ESO


17. März 2014

Der Milchstraßen-Bogen über dem Paranal

Eine weitere klare Nacht am Paranal-Observatorium der ESO in Chile – perfekt um sich zurückzulehnen und unsere Galaxis, die Milchstraße, zu betrachten. Viele von uns leben in einer dicht bevölkerten städtischen Gegend, wo die Lichtverschmutzung verhindert, dass unsere kosmische Heimat in solchem Detail beobachtbar ist.

Wir wissen heutzutage, dass dieser atemberaubende Blick zu unserer Heimatgalaxie gehört. Die alten Griechen dachten jedoch, dass es sich um ein Werk der Götter handelt. Ihre Mythen erzählen, dass der neblige Streifen am Himmel die Muttermilch von Hera sei, der Frau des Göttervaters Zeus. Wir verdanken den Namen „Milchstraße“ also den alten Griechen. Der hellenistische Ausdruck Γαλαξίας κύκλος, der galaxias kyklos ausgesprochen wird, bedeutet „milchiger Kreis“ und bildet den Ursprung für unseren modernen Namen.

Dieses Bild wurde von ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer aufgenommen. Auf der rechten Seite ist ein Astronom zu sehen, der am Paranal zu Besuch ist und den Blick in den Himmel genießt.


10. März 2014

Rosettas Komet wacht auf

Am 20. Januar 2014 wurde die Raumsonde Rosetta der ESA von einer langen Ruhephase in den Tiefen unserers Sonnensystems wiedererweckt, um sich ihrem Ziel – dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (manchmal auch als 67P/CG abgekürzt) – zu nähern.

Von der Erde aus gesehen ist der Komet 67P gerade wieder hinter der Sonne hervorgekommen. Am 28. Februar 2014, sobald der Komet vom Paranal-Observatorium der ESO in Chile sichtbar war, wurde das Very Large Telescope (VLT) der ESO auf den Kometen ausgerichtet. Die ESO arbeitet mit der ESA zusammen, um den Kometen von der Erde aus zu beobachten, während Rosetta sich ihm in den nächsten Monaten nähert. Diese Beobachtungen dienen der Vorbereitung für die wichtige Begegnung der Raumsonde mit dem Kometen, die für August diesen Jahres geplant ist (potw1403a).

Diese neue Bild, und viele noch folgende, werden von der ESA verwendet, um die Navigation von Rosetta zu verfeinern und zu überprüfen wie viel Staub von dem Kometen abgegeben wird. Das linke Bild wurde erstellt, indem einzelne Aufnahmen übereinandergelegt wurden, um die Sterne im Hintergrund sichtbar zu machen – anschließend wurden die Aufnahmen entsprechend verschoben, um die Bewegung des Kometen zu kompensieren. Der Komet ist als kleiner Punkt über einer der Sternspuren (in der Mitte des Kreises) sichtbar. Das rechte Bild zeigt den Kometen, nachdem die Sterne abgezogen wurden.

Dieses neue Bild zeigt ein Hellerwerden des Kometen, was dafür spricht, dass das Eis in seinem Inneren zu verdampfen beginnt, während der Komet sich der Sonne nähert. Genau wie die Raumsonde Rosetta erwacht der Komet selbst aus seiner Ruhephase.

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3. März 2014

ALMA-Arbeiter retten verlassenes Vikunja-Kitz

Hoch auf dem Chajnantor-Plateau in den chilenischen Anden liegt das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), ein Observatorium umgeben von der Weite einer hochgradig trockenen Landschaft. Etwas überraschend erscheint es deshalb, dass die Region die Heimat einiger Wildtierarten ist, von denen einige hin und wieder in der Nähe des Observatoriums auftauchen. Das weiter südliche gelegene La Silla-Observatorium der ESO hatte erst kürzlich Besuch von einem amerikanischen Graufuchs (potw1406a) und Wildpferden (potw1344a).

Der letzte dieser ALMA-Besucher ist dieses niedliche Vikunja-Kitz, das am 16. Februar 2014 von ALMA-Arbeitern gefunden wurde. Das Kitz war nur wenige Wochen alt und geschwächt, da es von Füchsen gejagt wurde und dabei seine Herde verloren hat.

Nach einer Reihe wenig erfolgreicher Versuche, das Kitz zu seiner Herde zurückzubringen, haben die Arbeiter es in das Wildlife Rescue and Rehabilitation Center der Universität Antofagasta gebracht, wo es behandelt wurde, so dass es schließlich in etwa einem Jahr wieder auf dem Anden-Plateau freigelassen werden kann.


24. Februar 2014

Die Kurven des ESO-Hauptsitzes

Dieses Infrarotbild wurde seiner Farben beraubt, wodurch die schwungvollen Kurven vom Hauptquartier der ESO auf die frostige, natürliche Schönheit der umgebenden Bäume treffen. Die extreme Krümmung, die in diesem Bild zu sehen ist, wird durch die Verwendung einer Fischaugenlinse hervorgerufen, die den Blickwinkel verzerrt. Dadurch umschließt das Gebäude die blassen Blätter und umrahmt den Himmel darüber. Das Blattwerk erscheint sehr hell, da es das infrarote Licht reflektiert, wohingegen der blasse, weiße Farbton dadurch verursacht wird, dass der Fotograf einen Weißabgleich an den Blättern der Bäume durchgeführt hat.

Die präzisen Kurven des Betons, Glases und Stahls geben einen Hinweis darauf, dass der Hauptsitz eine bestimmte Struktur aufweist: Im Jahr 1981 wurde in einem Artikel, der im ESO-Messenger erschien, als „ein Labyrinth, um die Intelligenz von Ratten zu testen“ beschrieben. Allerdings hat der Autor, zum Glück für die ESO, darauf hingewiesen, dass „menschliche Wesen im Durchschnitt klüger als Ratten sind und sie das Problem somit sehr schnell gelöst ist“.

Dieses Bild wurde vom ESO-Computerspezialisten Dirk Essl aufgenommen.


17. Februar 2014

VST-Schnappschuss von Gaia auf dem Weg zu einer Milliarde Sterne

Diese neuen Bilder vom Very Large Telescope Survey Telescope (VST) der ESO zeigen die ESA-Raumsonde Gaia etwa 1,5 Millionen Kilometer außerhalb der Erdumlaufbahn.

Am 19. Dezember 2013, einem Donnerstagmorgen, gestartet, hat der Satellit die Aufgabe in den nächsten fünf Jahren eine 3D-Karte unserer Galaxie zu erstellen. Den Himmel zu vermessen war seit Anbeginn der Zeit eine der zentralen Fragen der Menschheit. Gaia wird nun unser Verständnis von unserer stellaren Nachbarschaft auf ein ganz neues Niveau heben: Sie wird die Positionen und Bewegungen von etwa einer Milliarde Sternen in unserer Galaxie präzise ausmessen, um die Zusammensetzung der Milchstraße sowie ihre Entstehung und Entwicklung zu untersuchen.

Diese neuen Beobachtungen sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der ESO, im Rahmen derer die Raumsonde von der Erde aus beobachtet wird. Gaia ist zwar das akkurateste astrometrische Gerät, das je gebaut wurde, um jedoch aus den Beobachtungen nützliche Informationen ziehen zu können, muss die Position der Sonde im Weltraum genau bekannt sein. Der einzige Weg, um die Geschwindigkeit und Position der Sonde mit sehr hoher Genauigkeit bestimmen zu können, besteht darin Gaia täglich von der Erde aus zu beobachten. Hierzu werden Teleskope, zu denen auch das VST der ESO zählt, in einer Kampagne, die als Ground-Based Optical Tracking (GBOT) bekannt ist, eingesetzt.

Das VST ist ein moderndes 2,6-Meter-Teleskop, das mit OmegaCAM ausgestattet ist, einer riesigen 268-Megapixel-CCD-Kamera mit einem Blickfeld, das viermal so groß ist wie die Fläche des Vollmonds. Das VST hat diese Bilder mit OmegaCAM am 23. Januar 2014 mit einem zeitlichen Abstand von 6,5 Minuten aufgenommen. Gaia ist deutlich als kleiner, rot markierter Punkt zu erkennen, der sich vor einem Hintergrund aus Sternen bewegt. In den Bildern ist die Raumsonde etwa eine Million mal schwächer als noch mit dem bloßen Auge erkennbar.

Gaia wurde bereits zuvor im Dezember 2013 mit dem VST beobachtet, sehr bald nach dem Start – und ist eines der nächsten Objekte, die jemals mit dem VST beobachtet wurden. Die Sonde erschien genau dort, wo sie vermutet wurde, was die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der bodengebundenen und der weltraumbasierten Astronomie hervorhebt.

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