Bild der Woche

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potw1423-de-be — Bild der Woche
Sonnenaufgang über dem VLT
9. Juni 2014: Dieses Bild zeigt den Beginn eines Sonnenaufgangs über dem Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium in Chile. Auf diesem Foto ist eines der Hauptteleskope des VLTs unten rechts beleuchtet durch Mondlicht sichtbar. Weiter entfernt zeigen zwei Hilfsteleskope aufwärts. Das VLT besteht aus vier 8,2 Meter-Hauptteleskopen (engl. Unit Telescopes, kurz UTs) und vier beweglichen 1,8 Meter Hilfsteleskopen (Auxiliary Telescopes, ATs). Die Teleskope können zu einem riesigen Interferometer zusammengeschaltet werden: dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI). Das von jedem Teleskop gesammelte Licht wird im VLTI durch ein komplexes System von Spiegeln in unterirdischen Tunneln überlagert und erlaubt Astronomen bis zu 16 mal feinere Details als es mit den einzelnen UTs möglich wäre wahrzunehmen. Das Bild wurde von Nicolas Blind aufgenommen, einem Astronomen, der das Paranal Observatorium für ein paar Tage im Dezember 2012 besucht hat. Blind war nur wenige Tage am Observatorium, aber hatte einen wahrlich denkwürdigen Besuch. „Die absolute ...
potw1422-de-be — Bild der Woche
Eingehüllt in Sterne
2. Juni 2014: Angestrahlt vom schwachen Licht des untergehenden Mondes gibt sich das Hauptteleskop 4 (engl. Unit Telescope 4, kurz UT4) vom Very Large Telescope (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium auf diesem Bild vom Sternhimmel umgeben, den es NAcht für Nacht untersucht. Die majestätische Maschine befindet sich hoch oben auf dem Cerro Paranal, auf einer Höhe von an altitude of 2635 Metern über dem Meeresspiegel. Der Paranal beherbergt eine größere Ansammlung von Teleskopen, die gemeinsam das fortschrittlichste astornomische Observatorium der Welt für das sichtbare Licht bilden und ist die Vorzeige-Anlage der ESO. UT4, auch bekannt unter dem Namen Yepun (die Venus), ist eins der vier Hauptteleskope, die das VLT ausmachen, das zusammen mit vier weiteren Hilfsteleskopen (engl. Auxiliary Telescopes) auch als hochempfindliches Very Large Telescope Interferometer (VLTI) arbeiten kann. Das Teleskop mit seinem präzisen 8,2 Meter durchmessenden Hauptspiegel studiert die Sterne aus einem thermisch kontrollierten Schutzbau heraus und geht so den Geheimnissen des ...
potw1421-de-be — Bild der Woche
Ein Strom von Sternen über dem Paranal
26. Mai 2014: Der Himmel über dem Paranal-Observatorium im Norden Chiles ist ein wahrer Genuss für die ESO-Fotobotschafter, die ständig mit neuen Techniken experimentieren um noch eindringlichere Ansichten der einzigartigen, trockenen Landschaft und der hochmodernen Anlagen vor Ort zu gewinnen. Aus diesem Anlass hat Gianluca Lombardi viele langbelichtete Aufnahmen kombiniert, um dieses atemberaubende Ergebnis zu erhalten – das Very Large Telescope (VLT) mit seinen Hilfsteleskopen, ihre Bewegung erscheint als verwaschenes Flimmern unterhalb eines Stromes von Sternen während die scheinbare Bewegung der Sterne über den Himmel ausgedehnte Strichspuren auf der Kamera hinterlässt, weil die Erde rotiert. Das VLT ist das Aushängeschild der ESO. Es ist das weltweit produktivste Observatorium und das fortschrittlichste optische Instrument, das je gebaut wurde.
potw1420-de-be — Bild der Woche
Groß und größer
19. Mai 2014: Eine kleine Menschenmenge trifft sich bei den Teleskopen am Paranal-Observatorium der ESO in Chile. Für die meisten von uns markiert der Sonnenuntergang das Ende des Arbeitstags – eine Zeit zum Ausruhen. Aber nicht hier: Zur Nachtzeit wird hier die wirkliche Arbeit mit einem klaren Nachthimmel als Arbeitsplatz geleistet. Die Menge wirkt durch die Teleskope links von ihnen winzig klein. Die Schutzbauten beherbergen die vier 1.8-Meter Hilfsteleskope, die Teil des Very Large Telescope (VLT) sind. Aber der wahre Riese auf dem Bild ist ganz links zu sehen. Während die Hilfsteleskope die Menschen klein wirken lässt, wirken sie selber wiederum neben dem VLT-Hauptsteleskop wie Ameisen. Das VLT besteht aus vier 8.2-Meter Teleskopen wie diesem, einem der größten Teleskope der Welt. Wenn Sie glauben das ist groß, warten Sie auf das European Extremely Large Telescope (E-ELT), geplant ist das First Light für Anfang der 2020er Jahre. Sein Hauptspiegel wird einen Durchmesser von 39 ...
potw1419-de-be — Bild der Woche
Strichspuren über den Kakteen der Atacamawüste
12. Mai 2014: Dieses prachtvolle in der Atacamawüste in Chile gewonnene Bild zeigt Strichspuren von Sternen, die den himmlischen Südpol umgeben, über einer von Kakteen dominierten Landschaft. Die Strichspuren zeigen den scheinbaren Weg der Sterne am Himmel, wenn die Erde langsam rotiert. Sie wurden durch langbelichtete Aufnahmen gewonnen. Eine abschließende längere Belichtung wurde den prächtigen Spuren überlagert und zeigt viele weitere, schwächere Sterne und die gerade über dem Horizont aufgehende Milchstraße mit ihren Bereichen aus dunklem Staub und dem wohlbekannten rötlich leuchtenden Carinanebel. Weiter rechts sind die Satellitengalaxien der Milchstraße sichtbar, die Große (Mitte oben) und Kleine (rechts unten) Magellansche Wolke.
potw1418-de-be — Bild der Woche
Aufgereihte Planeten über La Silla
5. Mai 2014: Die Sonne geht unter auf La Silla, einer der Beobachtungsanlagen der ESO in Chile, und erzeugt dabei ein glühend orangenes Leuchten entlang des Horizonts. Dieses Bild, aufgenommen von David Jones im Juni 2013, zeigt zusätzlich eine Kette von drei Planeten über den Kuppeln der ESO-Teleskope. Das Trio links der Bildmitte besteht aus Jupiter (unten links, fast unsichtbar in den Dämmerungsfarben), Venus (Mitte) und Merkur (weiter rechts oben) – siehe auch das beschriftete Bild. Aufreihungen wie diese gibt es nur alle paar Jahre und sie sind für Fotografen und Astronomen ein besonderer Genuss. Wenn drei (oder mehr) himmlische Objekte wie hier am Himmel aufgereiht sind, bezeichnet man das als Syzygium. Wefen Sie auch einen Blick auf dieses Syzygiumbild, es zeigt fast dieselbe Szene (aus dem Mai 2013). „Das Bild wurde während einer fünftägigen Beobachtungskampagne mit dem 3.6-Meter New Technology Teleskope auf La Silla aufgenommen, und so war ich sehr glücklich gerade ...
potw1417-de-be — Bild der Woche
Lamas bei La Silla
28. April 2014: Dieses Bild zeigt einen altertümlichen, sonnenverbrannten Felsbrocken nahe dem La Silla-Observatorium der ESO in Chile in den Ausläufern der Atacama-Wüste auf einer Höhe von 2400 Metern über dem Meeresspiegel. Auf dem Steinbrocken sind unterschiedliche Petroglyphen - also Felszeichnungen – sichtbar, die Menschen und Lamas darstellen. Lamas waren sehr wichtig für die frühen südamerikanischen Kulturen, waren sie doch Lieferanten von Nahrung und Wolle und wurden als Lastentiere zum Transport von Waren über das Land eingesetzt. Die Bedeutung der Lamas spiegelt sich auch im Glauben der präkolumbianschen Menschen wider, die die Region besiedelten – die Inkahirten beteten ein göttliches, vielfarbiges Lama mit dem Namen Uruchillay an, von dem gesagt wurde dass es über die Tiere wacht. Der Name Uruchillay wurde von den antiken Inka-Astronomen auch für das Sternbild der Leier verwendet. Das Lama wurde auch in weiteren Sternkonstellationen der Inkas verehrt. Diese Sternbilder wurden von dunklen Flecken auf der hellen Ebene der ...
potw1416-de-be — Bild der Woche
Lastentiere
21. April 2014: „Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende“ sagt ein altes Sprichwort, vielleicht wäre in diesem Fall die Phrase „viele Reifen machen der Arbeit bald ein Ende“ passender. Hier ist Otto abgebildet, einer der zwei ALMA-Transporter zusammen mit seiner Gefährtin Lore. Otto und Lore sind für den Transport der ALMA-Antennenschüsseln auf das Chajnantor-Plateau zuständig, einer Observatoriumsanlage auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel im Norden Chiles. Seit dem Aufstellen der Antennen vor Ort haben die Trucks die zusätzliche Aufgabe, sie nach den Bedürfnissen der Wissenschaftler umzupositionieren. Otto kann in diesem Video in Aktion betrachtet werden. Die zwei leistungsstarken Giganten sind die ultimativen maßgeschneiderten Vehikel. Sie wurden speziell für die ESO vom deutschen Fahrzeugbauer Scheuerle entwickelt, die eine beeindruckende Liste schwerer Transportfahrzeuge wie für die Antares-Rakete und eine Ölbohrplattform mit einem atemberaubenden Gewicht von 15.000 Tonnen vorweisen können! Die Transporter sind bis auf die Farbe der Sicherheitsgeländer auf dem Fahrzeug identisch. Otto ...
potw1415-de-be — Bild der Woche
La Silla possiert für eine Ultra HD-Aufnahme
14. April 2014: Ein Vorhang von Sternen umgibt das 3,58-Meter New Technology Telescope (NTT) in dieser neuen Ultra High Definition-Aufnahme der ESO Ultra HD-Expedition [1]. Es wurde während der ersten Aufnahmenacht am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen, das auf 2400 Metern über dem Meeresspiegel in den Ausläufern der chilenischen Atacama Wüste liegt. Die majestätische Teleskopkuppel ist perfekt auf die Zentralregion der Milchstraße ausgerichtet – der hellsten Region und dem Bereich, der das galaktische Zentrum verhüllt. Der unverwechselbare achteckige Schutzbau, der das NTT beherbergt, steht groß im Bild – die Silhouette hebt sich gegen den glitzernden Kosmos darüber ab und fast scheint es die Milchstraße aufessen zu wollen. Der Teleskopschutzbau war seinerzeit ein technologischer Durchbruch und wurde im Jahr 1989 fertiggestellt. Links der Milchstraße ist der hellorange Stern Antares im Herzen des Skorpions sichtbar. Saturn ist als hellster Punkt links oberhalb von Antares sichtbar und Alpha und Beta Centauri leuchten oben rechts im Bild. ...
potw1414-de-be — Bild der Woche
Kosmischer Feuerball über ALMA
7. April 2014: Dieses wunderbare neue Bild, das während einer Zeitrafferaufnahmeserie am Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) aufgenommen wurde, ist ein weiteres dramatisches Ultra High Definition-Foto von der ESO Ultra HD-Expedition. ALMA liegt auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel auf dem abgelegenen und leeren Chajnantor-Plateau in den chilenischen Anden und ist für die vier ESO-Fotobotschafter [1] das zweite Ziel auf ihrer 17-tägigen Reise. Die Fotobotschafter sind mit hochmodernen Ultra HD-Geräten ausgestattet, die ihnen helfen, die wahre Schönheit von Ansichten wie diesem Bild einzufangen [2] [3]. Einige der 66 Präzisionsantennen von ALMA sind hier sichtbar, die Antennenschüsseln zeigen hoch nach oben und untersuchen kühle Wolken im interstellaren Raum blicken tief in die Vergangenheit unserer geheimnisvollen kosmischen Ursprünge. Die spektakuläre Lichtspur über ALMA ist eine Sternschnuppe, die das Bild mit einem hellen Farbstreifen zerteilt. Smaragdgrüne, goldene und leicht karmesinrote Farben loderten hell, als der Meteor in der Erdatmosphäre verglüht ist und seine feurige Reise über ...
potw1413-de-be — Bild der Woche
Aufnahme des Universums in Ultra High Definition
31. März 2014: Dieses Foto, das am Paranal-Observatorium der ESO aufgenommen wurde, ist die erste Fotografie der Ultra HD-Expediton der ESO – einer Pionierreise, die gerade von vier angesehenen Videofilmern und ESO-Fotobotschaftern unternommen wird [1]. Ausgestattet mit den modernsten Ultra HD-Tools [2][3] nimmt das Team drei einzigartige Beobachtungsstandorte der ESO in Chile in all ihrer Pracht auf. Gleichzeitig dokumentieren die Teammitglieder die Reise und das Drumherum in einem Blog. Die vier Hauptteleskope - Antu, Kueyen, Melipal and Yepun – eines der Hilfsteleskope des Very Large Telescope (VLT) und das VLT Survey Telescope (VST) sind in diesem Bild aus einer ungewohnten Perspektive fest gehalten. Das Fischaugenobjektiv ermöglicht eine 360°-Aufnahme, wodurch eine eindringliche Paranal-Welt mit der Milchstraße im Zentrum entsteht. Entfernte kosmische Juwelen sind über dem VLT verstreut zu sehen – sie durchziehen den saphirfarbenen Nachthimmel. Am oberen Bildrand stehen Mond und Venus nebeneinander und strahlen wunderschön an der Eklitpik ausgerichtet mit Saturn (direkt über ...
potw1411-de-be — Bild der Woche
Der Milchstraßen-Bogen über dem Paranal
17. März 2014: Eine weitere klare Nacht am Paranal-Observatorium der ESO in Chile – perfekt um sich zurückzulehnen und unsere Galaxis, die Milchstraße, zu betrachten. Viele von uns leben in einer dicht bevölkerten städtischen Gegend, wo die Lichtverschmutzung verhindert, dass unsere kosmische Heimat in solchem Detail beobachtbar ist. Wir wissen heutzutage, dass dieser atemberaubende Blick zu unserer Heimatgalaxie gehört. Die alten Griechen dachten jedoch, dass es sich um ein Werk der Götter handelt. Ihre Mythen erzählen, dass der neblige Streifen am Himmel die Muttermilch von Hera sei, der Frau des Göttervaters Zeus. Wir verdanken den Namen „Milchstraße“ also den alten Griechen. Der hellenistische Ausdruck Γαλαξίας κύκλος, der galaxias kyklos ausgesprochen wird, bedeutet „milchiger Kreis“ und bildet den Ursprung für unseren modernen Namen. Dieses Bild wurde von ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer aufgenommen. Auf der rechten Seite ist ein Astronom zu sehen, der am Paranal zu Besuch ist und den Blick in den Himmel genießt.
potw1410-de-be — Bild der Woche
Rosettas Komet wacht auf
10. März 2014: Am 20. Januar 2014 wurde die Raumsonde Rosetta der ESA von einer langen Ruhephase in den Tiefen unserers Sonnensystems wiedererweckt, um sich ihrem Ziel – dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (manchmal auch als 67P/CG abgekürzt) – zu nähern. Von der Erde aus gesehen ist der Komet 67P gerade wieder hinter der Sonne hervorgekommen. Am 28. Februar 2014, sobald der Komet vom Paranal-Observatorium der ESO in Chile sichtbar war, wurde das Very Large Telescope (VLT) der ESO auf den Kometen ausgerichtet. Die ESO arbeitet mit der ESA zusammen, um den Kometen von der Erde aus zu beobachten, während Rosetta sich ihm in den nächsten Monaten nähert. Diese Beobachtungen dienen der Vorbereitung für die wichtige Begegnung der Raumsonde mit dem Kometen, die für August diesen Jahres geplant ist (potw1403a). Diese neue Bild, und viele noch folgende, werden von der ESA verwendet, um die Navigation von Rosetta zu verfeinern und zu überprüfen wie viel Staub ...
potw1409-de-be — Bild der Woche
ALMA-Arbeiter retten verlassenes Vikunja-Kitz
3. März 2014: Hoch auf dem Chajnantor-Plateau in den chilenischen Anden liegt das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), ein Observatorium umgeben von der Weite einer hochgradig trockenen Landschaft. Etwas überraschend erscheint es deshalb, dass die Region die Heimat einiger Wildtierarten ist, von denen einige hin und wieder in der Nähe des Observatoriums auftauchen. Das weiter südliche gelegene La Silla-Observatorium der ESO hatte erst kürzlich Besuch von einem amerikanischen Graufuchs (potw1406a) und Wildpferden (potw1344a). Der letzte dieser ALMA-Besucher ist dieses niedliche Vikunja-Kitz, das am 16. Februar 2014 von ALMA-Arbeitern gefunden wurde. Das Kitz war nur wenige Wochen alt und geschwächt, da es von Füchsen gejagt wurde und dabei seine Herde verloren hat. Nach einer Reihe wenig erfolgreicher Versuche, das Kitz zu seiner Herde zurückzubringen, haben die Arbeiter es in das Wildlife Rescue and Rehabilitation Center der Universität Antofagasta gebracht, wo es behandelt wurde, so dass es schließlich in etwa einem Jahr wieder auf dem ...
potw1408-de-be — Bild der Woche
Die Kurven des ESO-Hauptsitzes
24. Februar 2014: Dieses Infrarotbild wurde seiner Farben beraubt, wodurch die schwungvollen Kurven vom Hauptquartier der ESO auf die frostige, natürliche Schönheit der umgebenden Bäume treffen. Die extreme Krümmung, die in diesem Bild zu sehen ist, wird durch die Verwendung einer Fischaugenlinse hervorgerufen, die den Blickwinkel verzerrt. Dadurch umschließt das Gebäude die blassen Blätter und umrahmt den Himmel darüber. Das Blattwerk erscheint sehr hell, da es das infrarote Licht reflektiert, wohingegen der blasse, weiße Farbton dadurch verursacht wird, dass der Fotograf einen Weißabgleich an den Blättern der Bäume durchgeführt hat. Die präzisen Kurven des Betons, Glases und Stahls geben einen Hinweis darauf, dass der Hauptsitz eine bestimmte Struktur aufweist: Im Jahr 1981 wurde in einem Artikel, der im ESO-Messenger erschien, als „ein Labyrinth, um die Intelligenz von Ratten zu testen“ beschrieben. Allerdings hat der Autor, zum Glück für die ESO, darauf hingewiesen, dass „menschliche Wesen im Durchschnitt klüger als Ratten sind und sie ...
potw1407-de-be — Bild der Woche
VST-Schnappschuss von Gaia auf dem Weg zu einer Milliarde Sterne
17. Februar 2014: Diese neuen Bilder vom Very Large Telescope Survey Telescope (VST) der ESO zeigen die ESA-Raumsonde Gaia etwa 1,5 Millionen Kilometer außerhalb der Erdumlaufbahn. Am 19. Dezember 2013, einem Donnerstagmorgen, gestartet, hat der Satellit die Aufgabe in den nächsten fünf Jahren eine 3D-Karte unserer Galaxie zu erstellen. Den Himmel zu vermessen war seit Anbeginn der Zeit eine der zentralen Fragen der Menschheit. Gaia wird nun unser Verständnis von unserer stellaren Nachbarschaft auf ein ganz neues Niveau heben: Sie wird die Positionen und Bewegungen von etwa einer Milliarde Sternen in unserer Galaxie präzise ausmessen, um die Zusammensetzung der Milchstraße sowie ihre Entstehung und Entwicklung zu untersuchen. Diese neuen Beobachtungen sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der ESO, im Rahmen derer die Raumsonde von der Erde aus beobachtet wird. Gaia ist zwar das akkurateste astrometrische Gerät, das je gebaut wurde, um jedoch aus den Beobachtungen nützliche Informationen ziehen zu ...
potw1406-de-be — Bild der Woche
Der fantastische Mr. Fox
10. Februar 2014: Selbst gefährlich nah an der Grenze zur bewohnbaren Welt klammert sich das Leben fest. Am Rande der heißen und trockenen Atacamawüste ist dieser südamerikanische Graufuchs gerade aufgewacht und streckt sich gemütlich. Füchse sind generell nachtaktiv und nutzen den Temperaturabfall, der durch die Abwesenheit der heißen chilenischen Sonne verursacht wird. Im Hintergrund sind andere Lebenszeichen zu erkennen: Die weiße Kuppel beherbergt das Schweizer 1,2-Meter-Leonhard-Euler-Teleskop, das vor den rauen Bedingungen durch die Verschalung geschützt ist. Wenn der Himmel über dem La Silla-Observatorium der ESO dunkler wird, erwacht eine weitere nachtaktive Spezies: Der Astronom reckt sich und macht sich fertig, um den Himmel mit seiner summenden und surrenden Technologie zu durchsuchen. Dieses Bild wurde vom ESO-Fotobotschafter Malte Tewes aufgenommen und in der „Your ESO Pictures“-Flickrgruppe hochgeladen. Die Flickrgruppe wird regelmäßig durchgesehen und die besten Aufnahmen werden als Bild der Woche oder in unserer Bildergalerie veröffentlicht. Links Malte Tewes bei Flickr
potw1405a-de-be — Bild der Woche
Antarktische Luft am Paranal
3. Februar 2014: Dieses wunderschöne Panorama vom Paranal-Observatorium der ESO wurde am 5. Juli 2012 und damit an einem der trockensten Tage, die am Very Large Telescope-Komplex aufgezeichnet wurden, aufgenommen. Wie eine Insel liegt der Paranal in der Mitte des Bildes und thront über dem fernen Pazifischen Ozean und einer dichten Wolkenwand. Während dieser Zeit wurde die extrem niedrige Luftfeuchtigkeit am Paranal mit dem Wasserdampf-Radiometer LHATPRO aufgezeichnet, das zur Überwachung der Atmosphäre dient, um die Beobachtungen zu unterstützen, die am Observatorium durchgeführt werden [1]. Meteorologen von zwei chilenischen Universitäten haben als Ursache für diese ungewöhnlich trockenen Bedingungen die antarktische Höhenluft ausgemacht, die sich schnell in Richtung Norden ausgebreitet hat und über dem Paranal hinabgestiegen ist. Diese Kaltfront am Paranal hat für über 12 Stunden angehalten und war für die rekordverdächtig niedrige Luftfeuchtigkeit über dem Observatorium [2] verantwortlich. Florian Kerber von der ESO und seine Kollegen haben dieses ungewöhnliche Wetter analysiert und ihre Ergebnisse ...
potw1404-de-be — Bild der Woche
Schwimmbad-Interferometrie
27. Januar 2014: Astronomen schwimmen zwar nicht andauernd im Schwimmbad der Residencia am Paranal-Observatorium, aber wenn sie es tun, dann demonstrieren sie gerne wie physikalische Prinzipien funktionieren. In diesem Bild zeigt der französische ESO-Astronom Jean-Baptiste Le Bouquin wie Wellen – nicht Lichtwellen sondern Wasserwellen – zusammenwirken beziehungsweise interferieren können, wobei größere Wellen entstehen können. Die Kombination von Lichtwellen ist das wesentliche Prinzip, das sich hinter dem VLT-Interferometer verbirgt: Die Lichtwellen, eingefangen von jeweils einem der vier 8-Meter-Teleskope, werden mithilfe eines Netzwerkes von Kanälen und Spiegeln kombiniert. Auf diese Weise kann die räumliche Auflösung der Teleskope deutlich verbessert werden. Bei einer ausreichend langen Belichtungsdauer können die Kameras und Instrumente denselben Detailreichtum erreichen wie ein Teleskop, das einen Spiegel von 130 Metern im Durchmesser haben müsste. Das ist weitaus mehr als alle existierenden Teleskope derzeit aufweisen. Dieses Bild wurde von dem preisgekrönten professionellen Fotografen Max Alexander aufgenommen. Er war auch maßgeblich an der Erstellung des ...
potw1403-de-be — Bild der Woche
Rosettas Komet
20. Januar 2014: Heute am 20. Januar wird die ESA-Raumsonde Rosetta wieder aktiviert. Nach einer Ruhephase von 31 Monaten in den Tiefen unseres Sonnensystems soll Rosetta sich nun endlich dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko nähern. Dieses Bild zeigt die letzte Beobachtung des Kometen mit einem Durchmesser von 4 Kilometern, und wurde am 5. Oktober 2013 mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt, kurz bevor er hinter der Sonne verschwand und somit von der Erde aus nicht zu beobachten war, war der Komet etwa 500 Millionen Kilometer von uns entfernt. Eine lange Beobachtungsserie war notwendig, um sowohl den Kometen ohne Hintergrundsterne (links) als auch das Sternfeld mit der markierten Kometenspur (rechts) zu erhalten. Bei einer Beobachtung in Richtung des Zentrums der Milchstraße und gegen ein gut gefülltes Sternfeld ist der Komet nur als schwacher Fleck zu erkennen, da er immer noch so weit von der Sonne entfernt war, dass aus dem ...
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