Pressemitteilungen

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eso1044de-at — Bildveröffentlichung
Arp 226: Wenn zwei Galaxien aufeinander treffen
10. November 2010: Astronomen der Europäischen Südsternwarte ESO haben eine spektakuläre neue Aufnahme der Galaxie Arp 226 (auch bekannt unter dem Namen „Atome-für-den-Frieden-Galaxie“) erstellt. Das auf dem Bild sichtbare kosmische Durcheinander entstand bei dem Zusammenstoß zweier Galaxien. Es bietet den Astronomen eine hervorragende Gelegenheit zu untersuchen, wie die Verschmelzung von Galaxien die Entwicklung des Universums beeinflusst.
eso1043de-at — Organisatorische Pressemitteilung
EVALSO: Eine neue Hochgeschwindigkeits-Datenverbindung zu den chilenischen Observatorien
4. November 2010: Die ESO feiert die Einweihung eines neuen Datenkabels, das sich 100 Kilometer lang durch die chilenische Atacamawüste zieht und damit dem Paranal-Observatorium und dem Observatorio Cerro Armazones neue Möglichkeiten eröffnet. Die Anbindung dieser beiden Einrichtungen an das größte lateinamerikanische wissenschaftliche Basisnetz schließt die letzte Lücke einer „Datenautobahn“, die diese Observatorien nunmehr direkt mit Europa verbindet.
eso1042de-at — Bildveröffentlichung
Unverhüllte Blicke auf Spiralgalaxien
27. Oktober 2010: Mit der leistungsstarken Kamera HAWK-I am Very Large Telescope (VLT) der ESO auf dem Paranal-Observatorium in Chile haben Astronomen besonders scharfe Infrarot-Aufnahmen von sechs Spiralgalaxien gewonnen. Die Bilder zeigen die Galaxien in einem völlig neuen Licht und sollen verstehen helfen, wie die auffälligen Spiralmuster in Galaxien entstehen und sich im Laufe der Zeit verändern.
eso1041de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Die entfernteste Galaxie lichtet den kosmische Nebel
20. Oktober 2010: Ein europäisches Astronomenteam hat mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO die Distanz zur fernsten bisher bekannten Galaxie bestimmt. Ihren Untersuchungen des extrem schwachen Glimmens der Galaxie zufolge zeigen die Aufnahmen das Aussehen des Objekts zu einer Zeit, als das Universum erst 600 Millionen Jahre alt war (entsprechend einer so genannten Rotverschiebung von 8,6). Damit handelt es sich um die ersten gesicherten Beobachtungen einer Galaxie, deren Licht den undurchsichtigen Wasserstoffnebel durchdringt, mit dem das frühe Weltall angefüllt war. Die Ergebnisse der Studie erscheinen am 21. Oktober in der Fachzeitschrift Nature.
eso1040de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Galaxienwachstum ohne Zusammenstöße
13. Oktober 2010: Neue Beobachtungen am Very Large Telescope der ESO haben erstmals direkt nachgewiesen, dass junge Galaxien wachsen können, indem sie das kühles Gas aus ihrer Umgebung aufsaugen und als Ausgangsmaterial für die Bildung vieler neuer Sterne verwenden. In den ersten Milliarden Jahren nach dem Urknall vergrößerten sich die Massen typischer Galaxien dramatisch; zu verstehen, wie und warum das passierte, ist eines der wichtigsten Ziele der modernen Astrophysik. Die Ergebnisse der neuen Untersuchungen erscheinen in der Ausgabe vom 14. Oktober der Fachzeitschrift Nature.
eso1039de-at — Bildveröffentlichung
VISTA enthüllt das Geheimnis des Einhorns
6. Oktober 2010: Eine neue Infrarotaufnahme des ESO-Durchmusterungsteleskops VISTA lüftet im Sternbild Monoceros (das Einhorn) den Schleier über einer außergewöhnlichen Landschaft aus leuchtenden Gasmassen, dunklen Staubwolken und jungen Sternen. Es handelt sich um die Sternentstehungsregion Monoceros R2, die in eine riesige Dunkelwolke aus Molekülen und Staubteilchen eingebettet ist. Das ganze Gebiet ist im sichtbaren Licht fast vollständig durch interstellaren Staub verschleiert, aber im Infraroten klar und deutlich sichtbar.
eso1038de-at — Bildveröffentlichung
Elegante Galaxie in ungewöhnlichem Licht
22. September 2010: Eine neue Aufnahme mit der leistungsstarken Kamera HAWK-I des Very Large Telescope der ESO am Paranal-Observatorium in Chile zeigt die wunderschöne Balkenspiralgalaxie NGC 1365 im Infrarotlicht. NGC 1365 ist Mitglied des Fornax-Galaxienhaufens und rund 60 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.
eso1037de-at — Bildveröffentlichung
NGC 300: Portrait einer beispielhaften Spiralgalaxie
8. September 2010: Die Europäische Südsternwarte ESO veröffentlicht heute eine spektakuläre neue Aufnahme der Spiralgalaxie NGC 300, die der Milchstraße sehr ähnlich ist. Die Galaxie befindet sich in der nahegelegenen Sculptor-Galaxiengruppe in einer Entfernung von etwa sechs Millionen Lichtjahren. Sie hat am Himmel eine scheinbare Größe von zwei Dritteln des Vollmondes. Um die Struktur der Galaxie bis ins kleinste Detail abzubilden, wurden am Wide Field Imager (WFI) am La Silla Observatorium der ESO in Chile Aufnahmen mit insgesamt 50 Stunden Belichtungszeit erstellt.
eso1036de-at — Bildveröffentlichung
Die Superwindgalaxie NGC 4666
1. September 2010: Die Europäische Südsternwarte ESO veröffentlicht heute eine Aufnahme, auf der die Galaxie NGC 4666 den Ehrenplatz in der Bildmitte einnimmt. NGC 4666 ist eine bemerkenswerte Galaxie, in der ungewöhnlich viele neue Sterne entstehen und von der ein ungewöhnlicher “Superwind” aus wegströmendem Gas ausgeht, den man mit dem Röntgensatelliten XMM-Newton der ESA beobachtet hat. Die neue Aufnahme wurde im sichtbaren Licht mit dem Wide Field Imager am MPG/ESO 2,2m-Teleskop am La Silla-Observatorium in Chile aufgenommen, um die nähere Untersuchung von weiteren Objekten zu ermöglichen, die man in dem Röntgenbild entdeckt hat.
eso1035de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Größte Planetenfamilie entdeckt
24. August 2010: Mit dem bei der Suche nach extrasolaren Planeten weltweit führenden HARPS-Instrument der ESO haben Astronomen um den sonnenähnlichen Stern HD 10180 ein Planetensystem entdeckt, das mindestens fünf Planeten enthält. Die Wissenschaftler haben zusätzlich sehr gute Anhaltspunkte dafür gefunden, dass noch zwei weitere Planeten vorhanden sind. Einer davon wäre der leichteste Planet, den man bislang entdeckt hätte. Betrachtet man die Anzahl der Planeten, wäre das Planetensystem um HD 10180 mit seinen sieben Planeten unserem Sonnensystem mit seinen acht Planeten sehr ähnlich. Hinzu kommt, dass das Wissenschaftlerteam außerdem Hinweise darauf gefunden hat, dass die Entfernungen der Planeten von ihrem Stern einem regelmäßigen Schema folgen, ähnlich wie es in unserem Sonnensystem der Fall ist.
eso1034de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Wie viel Masse braucht man für ein Schwarzes Loch?
18. August 2010: Mithilfe des Very Large Telescope der ESO haben europäische Astronomen erstmals nachgewiesen, dass sich ein Magnetar – eine seltene Art von Neutronenstern – aus einem Stern mit mindestens der vierzigfachen Masse der Sonne entstanden ist. Das Resultat steht im Widerspruch zu den etablierten Theorien der Sternentwicklung: Derart massereiche Sterne sollten nicht zu einem Magnetar werden, sondern zu einem Schwarzen Loch. Das wirft die fundamentale Frage auf, wie massereich ein Stern tatsächlich sein muss, um sich am Ende seines Lebens in ein Schwarzes Loch zu verwandeln.
eso1033de-at — Bildveröffentlichung
Ehrgeizige Studie untersucht Sternkinderstuben
11. August 2010: Zum Auftakt des VISTA Magellanic Cloud Survey der ESO, einer anspruchsvollen Durchmusterung der Magellanschen Wolken (den beiden nächsten Nachbargalaxien unserer Milchstraße) und ihrer Umgebung, ist Astronomen eine eindrucksvolle Aufnahme des Tarantelnebels in der Großen Magellanschen Wolke gelungen. Die großformatige Ansicht dieser Sternentstehungsregion, aufgenommen im nahen Infrarot mit dem VISTA-Teleskop, zeigt ein detailreiches Bild des Nebels seiner sternreichen Umgebung am Himmel.
eso1032de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Die Explosion eines Sterns in 3D
4. August 2010: Astronomen haben mit dem Very Large Telescope der ESO erstmals eine dreidimensionale Ansicht der Verteilung der Materie im innersten Bereich der Supernova 1987A, eines kürzlich explodierten Sterns, rekonstruiert. Dabei ergibt sich das Bild einer gewaltigen, Explosion, bei der in bestimmte Richtungen besonders viel Material ausgeworfen wurde. Die Asymmetrie ist ein klarer Hinweis darauf, dass die Supernova sehr turbulent abgelaufen sein muss; eine Erkenntnis, die sich mit den Ergebnissen der neuesten Computersimulationen solcher Ereignisse deckt.
eso1031de-at — Bildveröffentlichung
Ein heller Stern und seine farbenfrohe Nachbarschaft
28. Juli 2010: Eine spektakuläre neue Aufnahme des Wide Field Imager der ESO am La Silla Observatorium in Chile zeigt den ungewöhnlichen Stern WR 22 und seine farbenfrohe Umgebung. WR 22 ist ein sehr heißer, heller Stern, der seine Atmosphäre in den Weltraum hinausbläst – Millionen mal stärker als unsere Sonne es tut. Der Stern befindet sich im Außenbereich des malerischen Carinanebels, aus dessen Gasmassen er sich gebildet hat.
eso1030de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Rekordstern weit größer als gedacht: Stern mit 300 Sonnenmassen entdeckt
21. Juli 2010: Mithilfe von Beobachtungen mit mehreren Instrumenten am Very Large Telescope der ESO haben Astronomen die bislang massereichsten Sterne entdeckt. Einer dieser Sterne muß bei seiner Entstehung mehr als die 300-fache Masse der Sonne gehabt haben. Das entspricht dem Doppelten des bisher angenommenen Maximalwerts von 150 Sonnenmassen, oberhalb dessen Sterne eigentlich instabil sein sollten. Derart massereiche Sternenmonster sind millionenfach heller als die Sonne und verlieren einen Großteil ihrer Masse, indem sie intensive Teilchenwinde in den Kosmos blasen. Ihre Existenz birgt möglicherweise eine Antwort auf die Frage, wie massereich Sterne überhaupt werden können.
eso1029de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Dem Geheimnis der der Sternentstehung auf der Spur
14. Juli 2010: Ein Team von Astronomen hat mit Hilfe verschiedener ESO-Teleskopen das erste Bild einer Staubscheibe aufgenommen, die einen massereichen jungen Stern umgibt. Die Existenz dieser Scheibe ist ein direkter Hinweis darauf, dass massereiche Sterne auf die gleiche Weise entstehen wie ihre kleineren Geschwister. Ein Artikel über diese Entdeckung erscheint in dieser Woche in der Fachzeitschrift Nature.
eso1028de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Schwarzes Loch macht große, heiße Blase
7. Juli 2010: Durch die Kombination von Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO und mit solchen des Röntgensatelliten Chandra der NASA haben Astronomen die stärksten bisher beobachteten gebündelten Materieausflüsse (“Jets”) bei einem stellaren Schwarzen Loch sichtbar machen können. Ein solches Objekt bezeichnet man auch als Mikroquasar. Der neu entdeckte Mikroquasar in der Galaxie NGC 7793 erzeugt eine gewaltige Blase aus heißem Gas, die mit 1000 Lichtjahren Durchmesser mehr als doppelt so groß und die zehn mal so stark ist als bei allen anderen bislang bekannten Mikroquasaren. Zu dieser Entdeckung erscheint in dieser Woche ein Fachartikel in der Zeitschrift Nature.
eso1027de-at — Bildveröffentlichung
R Coronae Australis malt ein kosmisches Gemälde
30. Juni 2010: Die Europäische Südsternwarte veröffentlicht heute ein prachtvolles Bild der Umgebung des Sterns R Coronae Australis, das auf Aufnahmen des Wide Field Imager (WFI) am La Silla-Observatorium der ESO in Chile basiert. R Coronae Australis befindet sich im Herzen eines nahegelegenen Sternentstehungsgebietes und ist eingehüllt in einem filigranen bläulichen Reflektionsnebel, der wiederum in eine große dunkle Staubwolke eingebettet ist. Die Aufnahme zeigt überraschende neue Einzelheiten in einer hochinteressanten Himmelsregion.
eso1026de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Steife Brise auf einem Exoplaneten
23. Juni 2010: Astronomen haben erstmals starke Winde auf einem extrasolaren Planeten nachgewiesen. Hochpräzisionsmessungen an dem Exoplaneten HD209458b ergaben, dass das Kohlenmonoxidgas in der Atmosphäre dieses aus anderen Untersuchungen bekannten “heißen Jupiters” mit enormen Geschwindigkeiten von der extrem heißen Tagseite zur kühleren Nachtseite strömt. Ein weiteres Novum: Die Beobachtungen ermöglichen die erste direkte Messung der Geschwindigkeit des Planeten auf der Umlaufbahn um seinen Stern. Daraus wiederum lässt sich die Masse des Planeten bestimmen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen erscheinen diese Woche in der Fachzeitschrift Nature.
eso1025de-at — Bildveröffentlichung
VISTAs Blick auf die Sculptor-Galaxie
16. Juni 2010: Im Rahmen eines seiner ersten großen Beobachtungsprogramme hat das VISTA-Durchmusterungsteleskop der ESO am Paranal-Observatorium in Chile ein spektakuläres Bild der Sculptor-Galaxie (NGC 253) aufgenommen. Anders als im sichtbaren Licht wird das Infrarotlicht, das VISTA auffängt, durch Staubwolken kaum abgeschirmt. Mit VISTA werden daher zusätzlich zu den heißen Sternen, die auch im sichtbaren Licht hell leuchten, unzählige kühlere Sterne und auch ein ausgeprägter Balken im Zentralbereich der Galaxie sichtbar. Die Aufnahme verspricht neue Erkenntnisse über die Vergangenheit und die Entwicklungsgeschichte der Sculptor-Galaxie.
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